C1-Junioren



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U15: Viel zu wenig "Karo einfach"!

SV Karow 96 - SSC Teutonia 1:4 (0:3)

Vorletzter Spieltag - zwei Pflichtaufgaben für einen tollen Abschluss der Hinrunde müssen noch bewältigt werden. Eine davon sollte heute in Karow mit der Motivation der neuen VW-Trikots und mit viel Spielfreude erledigt werden. 
Die Karower, die mit 9 Punkten im hinteren Tabellenabschnitt zu finden sind, schienen etwas dagegen zu haben. Mit viel Elan und Einsatz wehrten sie sich aufopferungsvoll. In den ersten 15 Minuten hatten wir einige male Fortuna gegen uns - der Ball wollte einfach nicht ins Tor - trotz Latte und frei vorm Tor stehenden Abschlüssen. Erst in der 19. Minute gelang Phelan das 0:1. Ein Minute später Firas und weitere fünf Minuten danach Dorde schraubten das Ergebnis mal in die Nähe des Chancenverhältnisses: 

Unser Jungs spielten die ersten 35 Minuten gut und nach Plan. Alles i.O.. Was danach dann kam, ließ uns das Blut in den Kopf steigen. Der Spielfluss ging fast völlig verloren. Keine tiefen Bälle, keine Diagonalbälle, kaum noch ordentliches Zweikampfverhalten, das Mittelfeld trug meist nur noch unsere schönen Oberteile durch den leichten Sonnenschein. "Karo einfach" war die Kabinenansage!! Klatsche, tief, Klatsche, tief - hunderttausendmal gespielt. Den Gegner mit wenig Ballkontaktzeiten laufen lassen, wie in Halbzeit eins. Nichts davon.
Es brannte zwar nichts an, das Spiel hatten wir ja im Griff, aber mehr machen? Fehlanzeige. 

Na ja. Wäre nur mal schön, wenn man schon 70 Minuten gut aussieht auch mal 70 Minuten gut spielt.
Ergänzend ist noch das Tor von Patrick in der 59. Minute nachzureichen sowie der Gegentreffer kurz vor Schluss zum 1:4 nach einem Freistoß. Ansonsten vergessen wir diese Minuten ganz schnell. 
Abzuwarten bleibt,  ob der Pokal für die beste Abwehr der Liga noch zu ergattern ist. Mit 13 Gegentoren müssen wir auf Lichtenberg 47 hoffen. Am letzten Spieltag empfangen sie Pfeffersport. Beide Mannschaften ließen ebenfalls nur 13 bzw. 12 Gegentore (Pfeffersport) zu. G
egen Hürtürkel sollte uns ein "zu Null-Spiel" gelingen. Unsere Defensivabteilung hat es sich verdient.  
Für unser U17-Team konnten wir aber ein paar motivierende Eindrücke gewinnen: unser Staffel ist enorm stark besetzt! Wir sahen zuvor die Begegnung SV Karow - Viktoria Mitte II. Beide Mannschaften stehen sicher in der Aufstiegsrunde in der Nachbarstaffel. Also was wir da gesehen haben?! Da sind wir locker auf Augenhöhe.

Die unteren Staffeln werden leider regional zugeteilt. Spandau und Charlottenburg haben wohl deutlich mehr Qualität in der Breite zu bieten als anderswo. Um so schwerer für uns im B-Jugend-Jahrgang.  

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U15: Das Bekenntnis zum Amateurfußball. Danke VW!!

Trikotübergabe bei Volkswagen

"Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, dass wir den Fußball in seiner gesamten Breite unterstützen. Die Vereine vor Ort sind uns genauso wichtig wie die Nationalmannschaften des DFB", so die Aussage von Holger Santel, Leiter Vertrieb und Marketing Deutschland bei Volkswagen.
Da isse auch - die Unterstützung - angekommen bei uns im Team des SSC Teutonia. Am 27.11. fand die Trikotübergabe im Volkswagenbetrieb Spandau (Am Juliusturm 10) statt. Herr Cyriax, Verkaufsleiter PKW,  überreichte die schicken Nike-Trikots mit neuem VW-Logo an Michael Hesse, 1. Vereinsvorsitzender. Selbstverständlich erschienen auch die zukünftigen Träger, die komplette U15 samt Funktionsteam um Trainer Lilge. "Das soll euch neuen Ansporn geben", so Herr Cyriax. "Ich werde euch beobachten", fügte er dann noch lächelnd an.  Wir sagen erstmal danke, danke, danke und nochmal danke, um den Worten von Kapitän El Dayekh Nachdruck zu verleihen. Alles weitere wird sich zeigen. Wir arbeiten dran.
Neben Volkswagen bedanken wir uns vor allem aber bei Carmen: Initiatorin, aktiv, dran geblieben und für unser Gemeinwohl gekämpft. Besten Dank! Mal schaun, wer dein Tischherr bei der Weihnachtsfeier wird. Der wird dich hoffentlich freihalten. Wenn nicht? Das traut sich keiner.
Ehrenamtliche Arbeit an der Basis! Dieses Engagement soll mit der Trikotaktion seitens VW auch gewürdigt werden. Gut so. Die Verteilungsschere zwischen Spitzensport und Amateursport geht immer weiter auseinander. Wir erleben und sehen das ebenso. Das Ehrenamt und alle Engagierten - ohne diese Menschen, ohne diese Arbeit würde es vieles nicht geben! "Fußball, das sind wir alle", das VW-Kampagnenmotto kann man folglich trefflicher nicht formulieren. Wir leben es seit Jahren. Die Hoffnung? Dass noch viele, viele andere Unternehmen aufsatteln und Zeichen setzen.
Die Kunden von morgen haben wir Woche für Woche bei uns auf dem Platz. Die gucken ganz genau hin, was da auf der Brust steht - und bei wem sie sich bedanken müssen. Das ist unsere Philosophie: nichts ist selbstverständlich!

DANKE VOLKSWAGEN!        

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U15: Ein freundlicher Dreier im Spitzenspiel!

SSC Teutonia - Pfeffersport 4:0 (2:0)

Einfach angenehm, freundlich und sportlich auch sehr gut unterwegs - das waren unsere heutigen Gäste von Pfeffersport. Trainer, Spieler und auch Eltern präsentierten sich vorbildlich! Uns freut so etwas bei den ganzen Negativnews über Spielabrüche und Schiedsrichterangriffen ganz besonders. Auch der angesetzte Jungschiedsrichter Neil Hofmann inkl. Obmann von Polar Pinguin leisteten ihren Beitrag für ein ungestörtes Spiel:

Dran vorbeiziehen lassen oder auf Abstand halten. So die Vorschau auf die möglichen Tabellensituationen. Was unser Team wollte, das erkannten wir anfangs nicht so richtig. Oder zumindest wollten unsere Jungherren wieder mal "nicht zu viel Aufwand" betreiben. Erst eine Standardsituation (Ecke) in der 20. Minute brachte dann die Wende und mehr Zielstrebigkeit ins Spiel. 1:0 durch Dorde. Dann lief es etwas besser. Das 2:0 durch Phelan in der 35. Minute kam rechtzeitig für einen entspannten Pausensnack.  
Danach wollte Pfeffersport das Ruder unbedingt nochmal rumreißen. Sie verstärkten das Pressing, wir lösten die Situationen aber gut auf und hatten reichlich Gelegenheiten für schnelle Gegenangriffe. Anton verwandelte einen davon in der 44. Minute zum 3:0, Patrick in der 61.ten zum 4:0. Pfeffersport ackerte und bemühte sich jederzeit. Der Anschlusstreffer wollte trotz einiger Einladungen nicht gelingen. Verdient hätten sie sich es. Der Dreier ging am Ende aufgrund unserer besseren Gesamtspielanlage völlig in Ordnung, aber vielleicht um 2 Tore zu hoch.

Danke an Sandro für seinen Sondereinsatz im Tor und nochmal danke an alle Offiziellen und Inoffiziellen von Pfeffersport für den tollen Sportsgeist. Leider konnten wir euch keine Verpflegung anbieten. Das wird sich hoffentlich bald ändern. Im Rückspiel - ja, da steht ihr dann im Wort. Wir haben dann Kaffeedurscht...        

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U15: Aus der Hand gegeben!

SSC Teutonia - Lichtenberg 47 1:2 (1:0)

Bitter, bitter. Nach einer überlegen geführten ersten Halbzeit haben wir das Spiel leider noch aus der Hand geben müssen. Ein nicht regelkonformer Handelfmeter sowie ein Sonntagsschuss kurz vor Schluss ließen die Lichtenberger jubeln. Der Respekt war spielbestimmend. Zwei Stunden vor Spielbeginn standen 30 Rot-Weiße bei uns auf dem Platz! Vorbereitung - sie wussten, was wir können, wenn wir es denn umgesetzt kriegen.
Die Lichtenberger starteten verhalten. Wir machten das Spiel. Es brannte nix an - wir waren völlig überlegen. In der 29. Minute wurden wir für die Bemühungen auch belohnt. Patrick machte nach Balleroberung von Phelan das 1:0. Was in der zweiten Halbzeit kommen wird, das war uns grundsätzlich schon klar:   

L47 wird anrennen und pressen. So kam es dann auch. Mit körperlicher und verbaler Mentalität drückte L47 uns in die eigene Hälfte. Unsere Gegenwehr reichte leider nicht in allen Mannschaftsteilen. L47 marschierte fast ungehindert durch unser Mittelfeld. Nicht nur körperlich wehrten wir uns selten, viel schlimmer war, dass wir keinen Fußball mehr spielten! Na klar, ein paar gefährliche Konter hatten wir. Kurz nach der Halbzeit auch die Riesenchance auf 2:0 zu erhöhen. Aber irgendwie war in den zweiten 35 Minuten der Wurm drin. Keine Seitenwechsel, keine Diagonalbälle und die Bälle konnten in den vorderen Reihen nicht mehr fest gemacht werden. Wir machten L47 immer stärker, obwohl wir aus dem Spiel heraus immer noch nichts zuließen. Nur bei Standards mussten wir besonders aufpassen.
Angepeitscht von der L47er Fangemeinde drehte sich das Spiel. Und wenn es denn so läuft, dann reagiert irgendwann auch mal ein junger Schiedsrichter auf die verbale Außenkulisse. Kein Vorwurf an ihn, WIR respektieren alle Entscheidungen. Ein hoher Ball an den Rand des 16ers, Dorde wird in der Luft weggeschubst, er bekommt den Ball auf den Kopf und von dort direkt an die Hand. Freistoß für uns? Nein. Elfmeter für L47. Auch wenn der Schiri keinen Freistoß gibt, dann sind die neu definierten Handregeln eindeutig für diese Situationen festgelegt: 

"Abgesehen von den genannten Vergehen liegt in folgenden Situationen, in denen der Ball an die Hand/den Arm eines Spielers springt, in der Regel kein Vergehen vor: - Der Ball springt direkt vom Kopf oder Körper (einschließlich des Fußes) des Spielers an dessen Hand/Arm." (Regel 12)!

Entgegen aller verständlicher Diskussionen um die Handspielauslegung: dieses Handspiel hätte nicht geahndet werden dürfen. 1:1 per Elfmeter - Kili war dran, der Ball rutschte dann auch noch unglücklich unter ihm durch - was für ein Tag! Und wenn es schon nicht so richtig läuft, dann klappt beim Gegner fast alles. Zwei Minuten vor Schluss fällt der Ball dem Linksaußen halblinks aus 20 Metern vor die Füße, der zieht mal direkt aus der Drehung ab und der Ball landet im Winkel. Unhaltbar! Ein Sonntagsschuss!

Ein verdienter Sieg? Vielleicht wegen der besseren Mentalität in der zweiten Halbzeit und der deutlich besseren Physis. Fußballerisch überzeugte L47 mich nicht. WIR haben einfach zu wenig gegengehalten. Vielleich störten mich auch die Verhaltensmuster der L47-Fans oder Eltern und auch einiger Spieler, dass mir das respektvolle "Gönnen"  sehr schwer fällt. Die haben anscheinend aus den letzten Wochen absolut gar nix gelernt (Schiedsrichterstreik): Schiedsrichterentscheidungen wurden ständig in Frage gestellt, gelbe und rote Karten wurden lautstark eingefordert, mit mir als Linienrichter lagen die "ahnungslosen Herren" am Rande dann auch im Klinsch. Sie stänkerten in fast jeder Situation. Das Schlimme dabei ist: die Fangemeinde erhält auch noch Unterstützung vom Trainerstab. Nix gelernt - würde ich sagen. Dabei ist es soooo einfach!!! Vorbild sein und sich selbst reflektieren. Anfeuern JA.

Für uns geht es jetzt im Normalmodus weiter. Von den Führungsspielern erwarten wir in solchen Spielen mehr Signale. Aber auch das ist ein Lernprozess! Unser Weg ist garantiert noch der Richtige. Die Entwicklung geht immer weiter - manchmal nur kurzzeitig in die falsche Richtung. Das gehört ebenso dazu.

Und wenn es bei uns heute im Spitzenspiel nicht geklappt hat: die D1 machte es etwas besser und knackte den Tabellenführer GW Neukölln mit 1:0. Glückwunsch an euch!    

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U15: Ein nerviges Geduldsspiel!

NFC - SSC Teutonia 0:4 (0:0)

Es lief anders als gewollt. Eine leichte Vorahnung hatten wir schon. Nach dem tollen Pokalspiel gegen JFC stand heute ein Gegner aus der unteren Tabellenregion auf dem Platz. Wird der Schwung mitgenommen oder verfallen wir wieder in alte Muster? Letzteres war der Fall - zumindest galt dieses für die ersten 35 Minuten. Viel zu schnörkelig, falsche und ungenaue Bälle auf dem nassen Rasen und nur drei Torabschlüsse, obwohl wir die ganze Zeit das Spiel machten. Angesprochen wurde alles. Was raus kam, das waren individuelle Interpretationen davon.
In der Pause platzte Trainer Lilge dann auch der Kragen. Ein seltenes Ereignis, es musste aber sein.
Fortan wurden die Bälle genauer in den Fuss gespielt, die Mannschaft näherte sich der Führung von Minute zu Minute. Wir mussten dann aber doch bis zur 58. Minute warten. Ein Doppelschlag, Dorde legte für Geburtstagskind Lars zum 0:1 auf, den nächsten machte er kurz danach selber. Phelan und Anton drehten das Ergebnis mehr als verdient noch etwas höher. Eine unnötig schwere Geburt. Solche 35 Minuten wie in der ersten Halbzeit darf man sich in der nächsten Woche gegen Spitzenreiter Lichtenberg nicht erlauben. 

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U15 Pokal: Ein klasse Jugendspiel!! Toller Pokalfight

SSC Teutonia - JFC 1:3 (0:2)

Gegen eines der besten Teams in Berlin in dieser Altersklasse - was für eine Herausforderung im Pokal! JFC zu Gast in Hakenfelde. Was wir dann zu sehen bekamen, erfüllte alle Erwartungen. Gespickt mit einer Nationalspielerin und mit Spielern von Nummer 1 bis zur Nummer 20, die alle top ausgebildet sind und seit Jahren auf höchsten Niveau zusammenspielen: das ist das Team vom JFC. Bisher marschierten sie unangefochten durch die Landesliga und lassen in Testspielen auch deutlich höherklassige Teams schlecht aussehen.  Heute, ja, so der Trainer, hat er gegen die stärkste Mannschaft in diesem Jahr gespielt. Damit meinte er unser Team:

Ein klasse Spiel. Einfach schön anzuschauen, ein enormes Tempo, immer Action, immer Spiellösungen suchend, und etwas Pokalspannung war trotz der Überlegenheit von JFC auch kurzzeitig vorhanden. JFC agierte von Beginn an mit einem faszinierendem Tempo und ständigem Pressing. Trotz guter Gegenwehr wurden so die kleinen Fehler eiskalt bestraft. 0:2 Rückstand nach 15 Minuten. Unsere Mannschaft kam jetzt etwas besser ins Spiel und konnte ab und zu auch zu Kontern ansetzen. Meist mit Diagonalbällen. Einer davon kam erst zu Beginn der zweiten Halbzeit gut an - auf Phelan - der wurde dann im 16er gefoult. Den Elfmeter verwandelte er selbst. Wir waren jetzt auf Augenhöhe. Unser Team arbeitete grandios. Die extrem starke Offensivabteilung von JFC kann man aber nie gänzlich ausschalten. Sie sind ständig ein Gefahrenherd. Und wie es dann so kommt, du fängst dir dann den dritten Gegentreffer. Selbst aber danach gaben unser Jungs nicht auf. Wir sahen ein ständiges Bemühen um den Ballbesitz und eine Laufarbeit, die ich bisher selten bei unserem Team so gesehen habe. JFC trieb uns an und forderte uns ständig. Am Ende blieb es beim verdienten Sieg für JFC. 

Der ausgezeichnete Schiri Nguyen hatte wenig zu tun. Ein absolut faires Spiel. Wenige Fouls, ich glaube keine einzige gelbe Karte, einfach nur toller Fußball von Kindern/Jugendlichen, die auf dem Platz nichts anderes wollen.

Zu JFC muss man nichts weiter sagen - nur anschauen. Glückwunsch an euch.  Unsere Jungs können stolz sein und sollten erkennen, welches Potential im Team steckt, wenn sie denn alle nur wollen und sich fokussieren und disziplinieren. Großartig. Danke auch an die vielen Zuschauer. Wir hoffen, dass wir als einzig verbliebene Pokalmannschaft aus dem Verein euch einen tollen Fußballabend kredenzen konnten. Schade nur, dass sich kein einziger Vereinsoffizieller sich für dieses Spiel interessierte. Nun denn. 

Von D2-Trainer Schulle soll ich ausrichten: "Ein tolles Spiel. Einfach klasse!. Für solch ein Spiel komme ich immer gerne zugucken.". Dem ist nichts mehr zuzufügen.....         

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U15: Update: Votings für unser "Projekt" gesucht!

Sensationelles Voting-Finale. Danke an alle Unterstützer!!

Das war spannend!! Und - es hat geklappt. Wir bekommen die finanzielle Unterstützung der Sparkasse!

Montagabend am 30.10. um 23:59 Uhr endete das Voting. 223 Projekte standen zur Auswahl. Die TOP 100 kommen in den Genuss von 1.000 Euro von der Berliner Sparkasse. Mit 367 Stimmen landeten wir noch sensationell auf dem 12. Platz. Dabei sah es Samstagvormittag noch sehr ernüchternd aus. Platz 110 mit 167 Stimmen, von denen wir anfangs glaubten, die werden reichen. Aufgeben? Niemals! Das Wochenende und bis die Abendstunden des Montags hinein verbrachten ganz viele unserer Eltern- und die Freundesschar mit "Stimmenfang". Sensationelle 200 Votings wurden so noch ergattert!! Jeder telefonierte, teilte, kämpfte, fummelte am Handy rum und überlegte: wen gibt es denn noch? Ohne Facebook und Twitter etc. wurde so der Sack zu gemacht.
Das war mal eine Mannschaftsleistung!! Super gemacht und nochmal Dankeschön an ALLE und vor allem an die Berliner Sparkasse für diese Aktion.

Persönliche Anmerkung: im Wettbewerb standen auch diverse Schulen bzw. Fördervereine, was mich ein wenig irritierte und gegen die man stimmenseitig kaum Chancen hat. Schlimm genug, dass es Fördervereine für staatliche Institutionen geben muss. Die Schulen sollen top sein und hier werden m.E. Pflichten/Investitionen aus Steuergeldern nicht ausreichend nachgekommen. Ich habe hier tolle Projekte/Vereine/Aktivitäten gesehen, die jetzt nicht in den Genuss dieser Aktion kommen (Platz 101++). Schade, schade....ich hätte es denen viel mehr gegönnt.

Liebe Leser,

die Kassen sind knapp und zum Glück gibt es noch Unternehmen, die die Vereinsarbeit mit ihren ehrenamtlichen Projekten unterstützen wollen/können. Die Sparkasse gehört dazu - super. Wir haben uns beworben und benötigen jetzt noch eure Unterstützung beim Voting. Wer uns kennt, der weiß, dass wir ständig bemüht sind, für unsere Jugend fast alles zu geben - wie sicher viele, viele andere auch. Jetzt brauchen wir aber euch!! Es ist ganz einfach: klickt auf den Link (Bild, oder Link unten), dann den Namen und die Handynummer eingeben, SMS-Code abwarten und eingeben (jede Stimme/Nummer wird nur 1x gezählt) und fertig. DANKE! 

Hier zusätzlich der Link zu unserem Voting:

 

Sparkasse/Region bewegen

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U15: Testspiel - viel probiert und viel Spielzeit

SSC Teutonia - Brandenburger SC Süd 05 6:2 (4:0)

Spielfrei - die Liga musste heute ohne uns auskommen. Nach dem spektakulären und erfolgreichen Pokalspieltag unter der Woche sollte heute im Testspiel gegen den BSC Süd 05 (Stadt Brandenburg) einiges ausprobiert und fehlende Spielzeiten nachgeholt werden. Vier Aufstellungsblöcke prägten das Spielgeschehen. Die ersten beiden Blöcke machten ihre Sache sehr ordentlich. Die Halbzeitführung von 4:0 ging in Ordnung. Danach kam etwas Selbstgefälligkeit und Überheblichkeit ins Spiel - auch der Aufstellung geschuldet. Zwei Gegentore innerhalb kürzester Zeit waren die Folge. In den letzten 15 Minuten wirkten die BSCler etwas müder. Zweimal gingen die Bälle noch ins Netz, das Spiel wurde deutlich leichter.
Erkenntnisse? Ja, ein paar. Einige Spieler zeigten sich gut. Aber die Aufforderung mit 100% zu starten und mit den gewünschten 2-3 Kontakten zu spielen - da gibts noch Verbesserungspotential.
Die Torschützen: Patrick (3x), Firas (2x), Collin.
Ein herzliches Dankeschön an die weit angereisten Brandenburger. Sie hatten ihre Chancen - aber vor allem: sie waren nett, sehr sportlich und eine gute Truppe. Dank auch an Stephan als Schiedsrichter und an Paul für seine Aushilfstätigkeit im Tor. Zu Oma und Baris brauchen wir nix mehr sagen. Mir fallen dazu auch nicht mehr die richtigen Worte ein. Halt ein sensationelles Funktions- und Betreuerteam! Es macht einfach Spaß mit euch.

Unserem auswärts weilenden Trainer Lilge wünschen wir noch ein herrliches Wochenende in Swinemünde - mit vielen kulturellen Höhepunkten, viel frischer Seeluft für seine schwächelnden Bronchien und Essen vom Feinsten.

 "Selter ausverkauft!" - so wird's in der nächsten Woche in den polnischen Märkten hängen.

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U15: Toller Pokalabend! Die zwei Gesichter.

SSC Teutonia - VFB Berlin 1911 2:1 (0:1)

Na das war doch mal etwas für die Zuschauer! Mittwochabend, ein Flutlichtspiel, Pokalflair und Emotionen mit einem Spannungsbogen, der kurz vor Abpfiff seinen Höhepunkt erreichte. Wir sahen zwei tolle Mannschaften, guten Fußball und Mentalitäten, die sich in den beiden Halbzeiten unterschiedlicher nicht hätten zeigen können. Hauptsächlich lag es wieder mal an unserer "Starteinstellung". Unser Team verließ sich anfangs auf ihr "vermeintliches Können", ohne dabei Zweikämpfe gewinnen zu wollen, Bälle zu erlaufen und der Versuch, mit 70% Leistungsbereitschaft das Ding irgendwie über die Bühne zu bringen. Fehlanzeige. VFB Berlin dominierte die erste Halbzeit. Wir konnten mit der minimalistischen Einstellung kaum offensiv etwas gestalten. Die Bälle sprangen weg oder gingen leicht verloren, während VFB Berlin uns spielereich mit ihrem geradlinigen und bissigem Spiel immer wieder "stresste".  Das 0:1 (28./ein Fernschuss) war fast eine logische Folge, da in dieser Situation nicht gedankenschnell genug und mit zu geringer Einsatzbereitschaft die Gegner einfach laufen gelassen wurden.

Nun gut - oder auch nicht. Die alten Muster waren wieder da. Zum Glück wissen die Jungs um ihre Defizite in diesem Punkt. Sie haben es in dieser Saison öfter erleben müssen bzw. selber erzeugt. Und oh Wunder  - nach einer eindringlichen und herausfordernden Ansprache von Trainer Lilge - lief das Ding in den zweiten 35 Minuten in eine ganz andere Richtung. In die richtige Richtung! Wir drückten VFB Berlin 35 Minuten in die eigene Hälfte. Sie kamen nur zwei, drei mal durch Standards in unseren 16er. Unsere Jungs gingen allmählich auf die 100%, Emre, Niklas und Hubert "fraßen" defensiv alles weg. Nur ein Tor fiel nicht, trotz guter Gelegenheiten. VFB Berlin stand hinten auch gut. Mann gegen Mann ging da nicht viel. Erst in der 60. Minute gelang Phelan durch eine tollen Diagonalpass von Dorde der Ausgleichstreffer. Da ging noch was, oder?! Sie legten nochmal eine Schippe drauf, die Zeit lief davon. Auf der Bank wurden schon die möglichen Elfmeterschützen begutachtet. Dann nochmal ein guter Moment von Dorde, Patrick bekommt den Ball, "tanzt" vorm Gegenspieler und dem Torwart - wird das was? Ja, es wurde was. Das Ding war drin. Frenetischer Jubel! Ein Pulk voller Emotionen. Das war ein schöner Moment fürs Team. Nico rannte ebenfalls und verbotener Weise wie ein hüpfendes Känguru übern Platz. Ermahnungen erwiderte er frech mit: "Ich freue mich, ich darf mich freuen!". Ja, das darfst du, aber bitte hinter der Barriere oder du wirst beim nächsten Spiel an Ketten gelegt. Ein toller Fussballabend mit einem Happy-End, so wie man sich das bei einem Pokalspiel wünscht. Die Zuschauer fanden es bestimmt auch spannend.

Respekt auch nochmal an den VFB Berlin. Eine toll spielende, quirlige, laufstarke und kompakt agierende Mannschaft. Die Jungs werden weit kommen, wenn sie so weiter machen.  
An unser Team: Glückwunsch und toll den Schalter umgelegt! Und bitte, bitte, bitte, bitte reißt euch zukünftig von der ersten Minute an zusammen und lauft nicht immer erst dem Spiel hinterher. Das ist rein eure Entscheidung. DANKE! Ein besonderer Dank geht an Sandro, der 1 Minute vor Spielbeginn als Spieler für unseren verletzten Torwart einspringen musste und das hervorragend meisterte. Trotz seiner 1,50m ein wahrlich Großer, wenn es um das Mitspielen geht. So lieben wir es.   

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U15: Mit einigen Toren aus Steglitz heimgekehrt

SSC Südwest - SSC Teutonia 2:9

"Es war ok", laut Trainer Lilge. Alle haben sich gut präsentiert und der sechste Sieg in Folge. Die Torausbeute lag heute nicht wie in der letzten Woche bei fast 100%, aber das ist bei den unterschiedlichen Kräfteverhältnissen nicht maßgebend gewesen. In der Defensive zeigte Niklas einmal mehr sein enormes Potential mit einem überragenden Spiel. Im Zentrum dominierten Firas, Hubert und Phelan das Geschehen und Patrick stillte seinen Torhunger in einer unnachahmlichen Art. Schön auch zu sehen, dass wie immer alle genug Spielzeit bekamen und diejenigen, die in den letzten Wochen zu kurz kamen, sich nahtlos einfügten.    
Wir freuen uns jetzt auf das Pokalspiel am Donnerstag. Der VFB Berlin aus der Nachbarstaffel ist zu Gast. Ein quirliger, lauf- und spielstarker Gegner, der bis dato ebenfalls ungeschlagen den Saisonauftakt bestritten hat. Eine spannende Partie auf Augenhöhe. Bitterer Beigeschmack: die Jugendpokalspielansetzungen werden anscheinend von unserem Verein unberücksichtigt der anderen Mannschaftrainingszeiten ungeprüft durchgewunken oder die Prioritäten sind andere. Der B-Jugend können wir in der nächsten Woche folglich kein Training anbieten. Schade für die Jungs. Pokalspiele unter der Woche sollten auf die Trainingszeiten der Mannschaften verlegt werden - wie in den Jahren zuvor und auch vom BFV empfohlen.

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U15: Teilweise überragend! Sie können es ja...

SSC Teutonia - Blau-Gelb Berlin 7:0 (3:0)

Gestern war gestern! Und so begann nach dem desolaten Spiel in der letzten Woche eine Fokustrainingswoche. Trainer Lilge stellte die zentralen Elemente unserer Spielidee in den Vordergrund - die Jungs arbeiteten extrem gut. Dieses nur noch rüber bringen in den Wettkampfmodus, sich fokussieren, endlich mal Charakter zeigen und sich auf das Wesentliche konzentrieren. Sie können es ja. Und: sie taten es!!! In den ersten 15 Minuten überragend, danach auch gut und in der zweiten Halbzeit ebenso mit klasse Spielszenen. 

Heute holte die Mannschaft gegen einen starken Gegner einfach das Maximale aus den 70 Minuten. Sie arbeiteten viel besser, spielten breiter, schneller und raumgreifender. Ein schöner Fußballnachmittag bei herrlichem Sonnenschein. Ich würde mal sagen: alle hatten Spaß am Spiel. 

Die Blau-Gelben waren alles andere als eine unmotivierte Freizeittruppe. Sie wollten zu jederzeit den Anschlusstreffer erzielen und hatten insbesondere bei Standards gute Gelegenheiten. Sie waren wesentlich stärker als das Ergebnis aussagt. Wir hatten einfach einen sehr guten Tag, ein Tag an dem jeder 100% gegeben hat.

Gratulieren möchten wir "Patrick-Hattrick" - dafür brauchte er 30 Minuten in der ersten Halbzeit - und auch Hubert. Nachdem ihm Firas die Kapitänsbinde zum Geburtstag übergab, machte er sich sein eigenes Geschenk: ein sensationell schönes Tor aus 25m zum 6:0. 
Jetzt sollte allen wieder klar sein, was wir erwarten und wie das Spiel auszusehen hat und was ihr selbst penetrieren sollt. JEDE Woche. Die Ergebnisse bleiben zweitrangig. Nur DAS Spiel zählt! 

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U15: Schluss mit dem Zinnober!! Wacht endlich auf!

SG Prenzlauer Berg - SSC Teutonia 2:4 (1:2)

Es sollte ein entspannter und freudiger Fußballnachmittag werden. Stattdessen brodelt es innerlich im Trainerstab  immer noch gewaltig. Was das Team heute abgeliefert hat, das war alles andere als das, was zur angekündigten Spielidee gehören sollte. Dem Gegner angepasst - ja, das passiert schon mal - dennoch sahen die Lösungswege unserer Spieler alle meist sehr individuell, klein-klein und nicht mit der nötigen Konzentration ausgeführt aus. Der Gegner: bei allem Respekt, aber diese Mannschaft hätten wir  mindestens zweistellig vom Platz schicken müssen. Die Chancen hatten wir auf alle Fälle dazu: aber auch bei diesen erkannte man oft nur Hampeleien, den "nicht unbedingten Willen" oder manchmal auch nur Schüsse aus Verzweiflung. Wenn der Ball am Fuß war, dann wurde ein Gang rausgenommen. Erst in der 60. Minute war es anscheinend der vorgezogene Emre, der wusste, was und wie gespielt werden sollte: der erste vernünftige Seitenwechsel!! Lobend erwähnen möchte ich heute vorrangig Niklas. Er spielt sein Ding unwiderstehlich seit Saisonbeginn runter: gut in den Zweikämpfen, geradlinig in den Bewegungen, dynamisch im Antritt und sehr gute Pässe ins Mittelfeld. Collin interpretierte seine neue Rolle als RV auch gut. Beim Rest gab es neben Höhen einfach zu viele Tiefen, zu viel Kompliziertes, zu viele Drehungen statt schnelles und geradliniges Spiel. Das muss sich ab sofort ändern!!!
Wenn es ganz, ganz blöde läuft, dann hätten wir gegen diesen Gegner zwei Punkte liegen lassen. Das wäre unfassbar gewesen!! Ja, der Anschlusstreffer von Prenzlauer Berg war ein Sonntagsschuss von der Mittellinie. Der zweite Anschlusstreffer zum 2:3 kurz vor Schluss ließ dann auch unsere sonst so gute Abwehr etwas unstimmig aussehen. Ansonsten kam vom Gegner nichts spielerisches, was uns hätte gefährlich werden können.

Lassen wir das ALLE mal sacken. Das Spiel wurde gewonnen, aber es sollte ein Wachmacher sein. Zurück zum Spielfluss, zurück zum Tempo und zum schnellen Passspiel, hin zur Aktivität, hin zu Ball haben wollen und Bälle kontrolliert spielen wollen. Wir machen seit Jahren nichts anders im Training!
Zurzeit ist es euer Kopf, euer denken, was das Spiel kaputt macht. Zu viel wollen, zu viel alleine wollen, seine eigenen Szenen suchen, zu lange mit Ball laufen und dann ist gut ...... das funktioniert dauerhaft so nicht beim Fußball. Die Spielidee?Ja, da war doch noch was, oder?      

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U15: El Dayekh nutzte wenige Momente

SSC Teutonia - Askania Coepenick 3:1 (1:0)

Dritter Sieg im dritten Spiel. Ein Saisonauftakt nach Maß - bei der Punkteausbeute! Spielerisch und läuferisch sind wir aber noch nicht da wo wir herkommen - und wieder hin wollen. Mit Askania Coepenick - ihr Heimatplatz liegt im FEZ in der Wulheide - kam ein starker Gegner nach Hakenfelde. Die Stärke lag im Tempo und der Physis. Das kennt ihr ja schon: damit kommen wir nie richtig klar. Coepenick bestimmte die Anfangsphase. Wir begleiteten das Spiel, punktiert mit ein paar Patzern im Spielaufbau. Die erste Gelegenheit ergab sich in der 11. Minute nach einer Ecke. Firas schaltete am schnellsten und machte das 1:0. Bis zur Pause wurde unser Spiel allmählich besser. Klare Chancen: Fehlanzeige. Mit den schnellen Defensivspielern kamen wir zu diesem Zeitpunkt nicht zurecht.
Nach der Pause machte unser Team es deutlich besser. In der Bruthitze verbrannte Coepenick einige Körner mehr in den ersten 35 Minuten und wir spielten endlich mal etwas schneller. In der 60. Minute belohnte uns Firas erneut für die Mühen mit dem 2:0. Coepenick warf jetzt alles nach vorne und erhöhte wieder den Druck. Acht Minuten nach dem 2:0 gelang dann Denis das erlösende 3:0. Der Gegentreffer zum 3:1 fiel in der letzten Minute durch einen Fernschuss aus 20m. Diesen hatten sich die Askanen absolut verdient.

Wie gesagt: die Ausbeute aus drei Spielen ist makellos. Es hätte zumindest in zwei Spielen anders laufen können. Die Mannschaft findet zwar immer wieder ins Spiel, aber das Tempo im Spielaufbau und den eigenen Aktionen ist oft zu langsam. Lasst uns daran arbeiten, damit wir nicht unnötig stolpern und Fortuna nicht zu viel strapazieren.

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U15: Faires Lokalderby. Gewonnen - aber zufrieden sieht anders aus

SSC Teutonia - BW Spandau 5:3 (3:1)

Leichtathletik-Wochenende im Stadion Hakenfelde. Die Spiele der Teutonen wurden an den Grüngürtel verlegt. So wurde aus unserem Heimspiel eher ein Auswärtsspiel. Zumindest was die Platzgewohnheiten betraf. Die guten Nachrichten: das Lokalderby wurde trotz des anscheinend knappen Ergebnisses insgesamt überlegen gewonnen. Nur der Herr Schlendrian und Herr Minimalistisch hatten sich zwischenzeitlich in die Aufstellung geschlichen. Diese beiden Zusatzspieler sind einfach störend und machten das Spiel phasenweise unansehnlich.

Nun denn: der Anfang war ausgezeichnet. Wenigstens das klappte. Die Ansage vor dem Spiel kam an - anscheinend hatte man aus dem ersten Spiel gegen Rehberge gelernt. Bereits in der ersten Minute das 1:0, Anton schnappte sich einfach den Ball vom Innenverteidiger und legte diesen ins Netz. Der Schwung wurde mitgenommen:     

Knapp 20 Minuten war alles in Ordnung. Wir beherrschten das Spiel. Das 2:0 und 3:0 fielen leistugnsgerecht. Es folgten die ersten heimlichen Einwechslungen von oben genannten Herren. Wir überließen BW Spandau etwas mehr das Feld, unser Passspiel entwickelte sich in Richtung Note 5, die eigenen Bewegungen und Handlungsschnelligkeiten wurden weitestgehend reduziert und die Raumaufteilung? Kaum vorhanden - alles viel zu eng. Es brannte nicht viel an, Blau-Weiss kam aber immer mehr mit ihren dribbelstarken Spielern nahe unseres 16ers. Das Gegentor war ein Zufallsprodukt, ein Bogenlampe aus 20 Meter. Nichtsdestotrotz verdient für die Bemühungen der Blau-Weißen.  

Halbzweit zwei begann zögerlich. So richtig lief das Spiel immer noch nicht bei uns. Nur zwei spielerische Lichtblicke bis zur 55 Minute, die Firas und Patrick vollendeten. 5:1 Führung - anscheinend der Zeitpunkt, um alles mal wieder locker laufen zu lassen. Zwei unnötige und leicht zu verhindernde Gegentore trübten am Ende das Ergebnis. Das Lokalderby war zu jeder Zeit fair und anständig! Bei heißen Temperaturen wurde versucht, Fußball zu spielen. Ein wenig war zu sehen, der Dreier ist auch gelungen, aber zufriedene Gesichter hatten wir am Rande nicht.   

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U15: Iwanicki überrascht! Holpriger Auftakt - aber aufgewacht!

BSC Rehberge - SSC Teutonia 2:3 (1:0)

Zuerst einen Glückwunsch an die Mannschaft.Die Punkte haben sie sich in den zweiten 35 Minuten hart erarbeitet. Das Spiel war ein Wachmacher für den Rest der Saison und kam genau zur richtigen Zeit.

Mit dem BSC Rehberge stand uns ein Gegner gegenüber, der vor allem durch seine Zweikampfstärke, Giftigkeit und Körperlichkeit überzeugte. Mit solchen Gegner haben wir einfach noch zu viel Probleme - die fußballerischen Lösungen klappen nicht so wie gewollt - wir suchen meist das körperlose Spiel. Dauerhaft wird das nicht reichen. Um so mehr freuen wir uns, dass das Team im Laufe dieses Spiels den richtigen Schalter gefunden hat, die Zweikämpfe angenommen und dann noch mit Willen zum Sieg das Ding drehen konnte:

Lange Zeit sah es nicht so aus. Wir wirkten zwar taktisch und technisch überlegen, verloren aber fast 80% der Zweikämpfe. Rehberge wurde immer stärker. Nach 20 Minuten gingen sie nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld in Führung. Ein langer Ball über die letzte Reihe, wir blieben stehen und ließen den Stürmer laufen. Danach machten wir es in den Situationen besser. Und das ist das Gute: die Jungs lernen schnell dazu und erkennen die Fehler.

Halbzeit. Was nur machen? Es lag ja nicht an irgendwelchen gruppentaktischen Dingen oder Einzelpositionen. Die Mannschaft löste es dann selber! Vorrangig unsere Defensivstrategen Dorde, Emre, Hubert, Niclas und Ole nahmen die Zweikämpfe an und rissen die Mannschaft mit. Jeder legte nochmal zu. Es war kein ansehnliches Spiel, aber spannend war es. In der 60. Minute bekamen wir einen Elfmeter zugesprochen, Patrick wurde wieder mal gelegt - der Kerl ist halt kaum zu halten. Phelan verwandelte sicher zum 1:1 Zwischenstand. 2 Minuten später die Ernüchterung. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld knallte Rehberge einfach die Kugel aus 25m in den Kasten. Wieder Rückstand. Schafft die Truppe das noch? Zu diesem Zeitpunkt schwer zu glauben. Tja. Dann muss wohl der Trainer eingreifen und sein Näschen gab ihm recht. Iwanicki-Time: der Sturm um "Robert" Patrick Lewandowski wurde um ein weiteren polnischen Passmann verstärkt. Krystof - halb so groß wie der Rest der Spieler - erst zwei Trainingseinheiten bestritten, er kam 15 Minuten zu spät zum Treffpunkt und fuhr mit dem Fahrrad von Spandau nach Rehberge. Sein Auftrag: mach die Abwehr verrückt und renne überall hin, wo du Lust hast. Nach einem klasse Freistoß von Dorde war er es, der am schnellsten schaltete und richtig stand. Im Nachschuss der Ausgleichstreffer. Jetzt ging noch was. Sieben Minuten waren noch zu spielen. Wie es gegen solche Gegner gehen kann, das zeigte der letzte Spielzug. Balleroberung im Mittelfeld (Zweikampf gewonnen"), schnell über die Halbposition in die Spitze, Phelan legt per Direktabnahme in den 16er und wer steht da? Na Krystof, der den Ball mit dem langen Bein am Torwart vorbei wuselt. Riesenfreude nach dem Spiel. 

Respekt auch an Rehberge, eine starke Mannschaft, die garantiert oben mitspielen wird. Lasst aber bitte die Verbalattacken weg. "Ich greif dich an" an den Trainer zu richten löst erstmal nur ein Lächeln aus - muss aber nicht sein. 

Ich hoffe, dass unsere Mannschaft jetzt gemerkt hat, dass es ohne ordentliches Zweikampfverhalten nicht ausreicht, wenn man etwas erfolgreicher Fußball spielen möchte. Die Einstellung muss von euch selber kommen -  Angst ablegen - mutiger werden aber fair bleiben. Den Rest bringen wir euch bei.

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U15: Der offizielle Teil - Saisonabaschlussfeier!

Havelheim - noch einmal alles im Kleinformat

Maria, Baris und Trainer Lilge übereichen jedem Spieler ihren Abschluss-Bonbon
Maria, Baris und Trainer Lilge übereichen jedem Spieler ihren Abschluss-Bonbon

Kaum in Berlin angekommen - schon ging es weiter. Der offizielle Saisonabschluss vor den Sommerferien. Das Havelheim bot letztendlich nochmal alles, was wir in den Tagen zuvor in Zingst erleben durften. Ein herrliches Gelände für Veranstaltungen. Grillen, schwimmen, spielen, quatschen und frei bewegen. Danke Olli, dass du dich darum gekümmert hast. 
Es wurde ein netter Nachmittag. Chef-Coach Lilge richtete einige Worte an die Kinder, Eltern und an das Funktionsteam. Für die Kinder gabs schicke Sommerregenjacken von Nike und ein nicht ganz fehlerfreies Mannschaftsfoto und dann, ja, dann kam der Teil mit den schwermütigen Verabschiedungen. Yannick wird seinen Weg bei den Füchsen probieren und Co-Trainer Stephan braucht eine Pause - wie er sagte. Euch alles Gute und wie gesagt: unsere Türen sind immer weit offen. Um so mehr freut es uns aber auch, dass alle anderen mit an Bord bleiben und wir in der nächsten Saison auf das Erarbeitete aufbauen können. Es wird eine spannende und sicher tolle Saison 2019/2020.  Habt schöne Ferien - nicht vergessen: Dienstag noch 1x Training - erholt euch gut und am 18.07. geht's dann in neuen Zusammensetzungen auf zu neuen Ufern. Bis dann.

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U15: Teutonen-Teenies am Zingster Teutonengrill

Abschlussfahrt 2019

 Teutonengrill? Da war doch was? Richtig. Adria, Rimini - der Teutonengrill - die ersten Spaghetti Bolognese und dann ein Gelato am Meer. Mit dem Käfer übern Brenner, Lieblingsurlaubsland der Wirtschaftswundergeneration. Lange vor Mallorca, lange ist es her. Im Jahre 2019 sahen wir den Teutonengrill woanders. An der Ostsee. In Zingst. Aus den Käfern wurden leistungsstarke Transportkarren, Gelato gibt es auch in Zingst, die Spaghetti haben wir mal weggelassen. Und die Italiener? Wir haben die „Echten“ gefunden – alle anderen kochen so und so nur „nach italienischer Art“. Ohne Geld, ohne Handys – aber auch ohne Limits in der Versorgung. Das waren die Aussichten für die fünftägige Abschlussfahrt nachZingst (Ostsee). Es klappte grandios:

Deshalb geht der erste und wichtigste Dank an die Kinder, die sich absolut vorbildlich verhielten. Ein tolles Team! Sooo planen wir gerne die nächste Reise.
Um solche Fahrten zu ermöglichen, müssen viele Rädchen ineinander greifen. Viel Zustimmung und Unterstützung ist notwendig. Der zweite Dank gilt den Eltern und den vielen „stillen Sponsoren“ - es waren einige!! Und natürlich dank auch an den Verein, der ebenfalls Zuschüsse beisteuerte. Ohne diese Zuwendungen hätte die „freizügige“ Verpflegung für die Kinder garantiert nicht geklappt. Ohne Verpflegungs-Limits ist euer zu tun. Ich denke, dass wir die Kids jederzeit ausreichend und gerecht sättigen konnten. „Marc Al Bundy“ verteilte jedenfalls reichlich aus seinem Strandkorb an bedürftige und anfragende Teutonen-Kinder. Sein Daumen und der Zeigefinger mussten am Dienstag mehrfach gepflastert werden.
Zu den Machern: viel Vorbereitung, viel Drumherum während der Reise und wenig Schlaf. Orga-Melle für die Reiseplanungen, Allgemeinmediziner Dr. Baris und Dr. Maria Mückenstich mit 24h-Diensten, Olli Walther von der Vogelweide auf dem Weg zum Superstar 2020 und Yasser – ja, der Kerl hat Stunden im Qualm ein Horde von Fresswütigen mit den feinsten Leckereien versorgt – und ging selbst hungrig nach Hause. Auweia! Und dann noch Marc Al Bundy – immer ein Auge auf alle gerichtet – der Reiseführer (nicht nur kulinarisch), der „spät ins Bettgeher“ aber auch das Tischtennis-As. Respekt an euch und vielen, vielen Dank. Keine Selbstverständlichkeit – das Lächeln der Kinder und ihre späteren Erinnerungen werden der Lohn sein, warum wir das machen. Also „win-win“, wie unser geliebter Co-Trainer-Kollege Stephan auf seiner letzten „offiziellen“ Fahrt feststellen würde.

Wer war denn alles dabei? 42 Personen haben wir an einem Tag gezählt!! Neben unserer Mannschaft schlossen sich einige Eltern, Großeltern und Geschwisterkinder mit an. Teutonia – der Familienverein – das wurde in diesem Tagen „gelebt“! Eine Besonderheit gab es dann doch im Personenkreis - es fasziniert mich immer wieder: Maxi! Seit längerer Zeit in England lebend – immer noch im Verein und Teammitglied – ließ es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, mit dabei zu sein. Im Gepäck: Tanzmutter Bianca. Wahnsinn! Wir haben uns riesig gefreut und zum Glück habt ihr den Flieger ja gerade noch erreicht. Hier warte ich dann auf die Daten vom Flugpersonal. Meine Handynummer ist bekannt! Erledigt Maxi?

Unterkunft

Wohin mit einer Mannschaft, wenn es an die Ostsee gehen soll? Ein paar Regionen kennen wir bereits. Usedom - das war top, Binz auf Rügen – nicht unbedingt zu empfehlen, zu viel Tourismus und in der Jugendherberge eher unfreundlich. Und Zingst? 4 Sterne gibt es von mir und damit knapp hinter Usedom.
Einen fetten für das Personal. Total unproblematisch, kooperativ, hilfsbereit und immer freundlich. Einen zweiten Stern gibt es für das weitläufige Jugendherbergsgelände, den Dritten gebe ich dem Örtchen Zingst an sich: wunderschöne Häuschen und Appartements, immer mehr Sonne als an anderen Ostseestränden und ausreichend Angebote an Restauration sowie gute Einkaufsmöglichkeiten. Den vierten Stern vergebe ich für den Strand. Dahin will man ja in der Regel. Sauber, typisch ostseeschön und vor allem Strandkörbe, die i.d.R. NICHT abkassiert werden, 5-10 Minuten von der Herberge entfernt und gut erreichbar.
Verbesserungswürdig war die Situation in den Zimmern. Fast alles kleine Vierbettzimmer, die bei hohen Temperaturen für dicke Luft sorgten. Das bereitete dem einen oder anderen echte Schwierigkeiten. Lüften? Kaum möglich - abends geierten die Mücken auf ihre Mahlzeiten. Die Sanitäreinrichtungen waren ok, etwas mehr Duschen und Toiletten sollten es schon sein – wie in anderen Jugendgästehäusern. Die Herberge hat aber auch separate Bungalow-Apartments auf dem Gelände. Diese sollte man mitbuchen!

Nicht in die Bewertung sind die weiteren Gäste/Herbergsmitbewohner eingeflossen. Diese kann man sich ja nicht aussuchen. Mit Phönix Wildau war ich aber sehr zufrieden. Denen half man gerne weiter.... 

Verpflegung

Für die Stimmung einer Mannschaft ist das Essen das Wichtigste! Diese Philosophie wird in der Schifffahrt ganz groß geschrieben. Das habe ich aus meiner Dienstzeit bei der Marine sehr zu schätzen gelernt. Und es stimmt einfach! Viele Smutjes wurden über Bord geworfen, die Besten wurden zu Helden. Wenn ich mir einen Smut aussuchen könnte: Yasser natürlich...und nach seiner Ausbildung auch Blazo. Yassers Grillkünste haben wesentlich zur guten Stimmung beigetragen. Ein besonderer Dank nochmal an dich. Kein „hat nicht geschmeckt“ oder „ich habe noch Hunger“! Das gab es nicht. Zumindest habe ich nichts anderes gehört. Nach dem ordentlich ausgestatteten Frühstück in der Herberge ging es entweder an den Strand oder zu den Spielen. 2x Grill-Events, 2x Essen gehen und zwischendurch – was das Kinderherz begehrt. Der Crepes-Stand beendete nach unserer Abfahrt nicht ganz überraschend seine diesjährige Saison. Viel mehr kann man dazu nicht sagen. Außer: "Nach dem Essen soll man singen oder die den Smut umbringen". Wir sangen! Mit Altrocker Gitarren-Olli den „Popelsong“ und viele, viele andere alte und neue Lieder. Ein Wunschkonzert. Auch dir nochmal besten Dank.

Bite-Away im Dauereinsatz

Was es mittlerweile nicht alles gibt?! Nicht alles funktioniert. Aber von dem „Mückenstichbrandeisen“ – kurz bite Away – bin ich auch überzeugt. Maria und Baris haben unser Kids gebrandmarkt. Nicht mit ihren Initialen, keine Tattoos, nicht für die Ewigkeit. Was man an der Ostsee beachten muss und für diese Region auch typisch ist: gibt es einen Bodden im Hinterland, dann gibt es auch reichlich Mücken am Abend. Für die Kids: ein Bodden ist ein flaches, buchtartiges Gewässer im Hinterland zur Küste und leitet sich vom Wort „Boden“ ab, weil das Gewässer wie gesagt sehr flach ist. Mit einbrechender Dunkelheit plagten die Mücken wirklich schlimm. Bei unseren Allergikern entwickelten sich die Bisse schnell zu großflächigen Reaktionen. Bite-Away auf den Stich und etwas Creme – das Jucken lässt sofort nach! Ich war überrascht und werde die 25 Euro in das Gerät investieren. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.

Berliner Luft reichte auch gegen oberklassige Ostseewinde. Und: Nico vs. Laura!

Mehr als 20 Vereine kontaktierte Chef-Coach Marc-Al Bundy im Vorfeld. Keiner in der Nähe von Zingst hatte Zeit oder die nötigen Spieler zusammen. Übrig blieben Warnemünde und Stralsund. Sonntag und Montag mussten wir folglich etwas länger reisen – in Mecklenburg „normal“ im Jugendfußball. Die Erwartungen waren nicht hoch. Die Jungs verprassten am Samstag ihre gesamte Energie mit Strandfußball und Wettläufen. Nicht nur 1-2 Stunden – fast den ganzen Tag. Das sollte auch so sein!
SV Warnemünde – ein Kreisligist, ein toller Gastgeber, eine tolle Sportanlage - am Ende fußballerisch doch zu schwach, um uns gefährlich werden zu können. 8:2 hieß es am Ende für die gegrillten Teutonen. Gut gespielt, wie immer souverän geleitet von Wurzy, 1,5 Stunden Heimreise nach Zingst und was dann? Strand natürlich……und essen.

Am Montag wartete ein anderes Kaliber auf uns: TSV 1860 Stralsund – 6ter der Verbandsliga Meck.-Pomm.. Gespielt wurde auf Rasen – auch das noch. Für dieses schwierige Spiel hatten wir eine Waffe im Koffer: Stephan! Sein letztes Spiel als Co-Trainer und mit absolutem Siegeswillen ausgestattet. Er leitete die Mannschaft und führte das Team dahin, was er anfangs mit uns meckernd nicht für möglich hielt. Denn: einige mächtige Kerle des 2004er Jahrgangs von Stralsund betraten den Rasen. Die Voraussetzungen waren alles andere als gut und Unmut machte sich bei ihm breit. In den ersten 15 Minuten überrannten Sie uns regelrecht, gewannen jeden Zweikampf, wir kamen gar nicht richtig ins Spiel. 3:0 lagen wir hinten. „Das wird zweistellig“, dachten wir anfangs. Nichts da. Und das war bewundernswert am Team. Sie fingen an sich zu wehren, gegenzuhalten, das Spiel in die Hand zunehmen. Die letzten Reise-Reserven wurden mobilisiert. In der zweiten Hälfte und bei Gleichverteilung 2005er vs. 2005er erspielten wir uns sogar mehr Chancen und deutlich mehr Spielanteile. 4:4 hieß es am Ende. Gerecht und etwas überraschend für Stralsund, wie man an den Gesichtern der Stralsunder erkennen konnte. Das war schon klasse.

Die ersten 15 Minuten! Was war da los? War es Laura? Die kompetente, 18-järhige und sehr hübsche Schiedsrichterin, die Wurzy einfach so ersetzen sollte? Den Jungs hat der Schiedsrichtertausch sichtlich gefallen. Es war aber auch die Frau, die Nico vom Spielfeldrand wegholte!!! Co-Trainer Nico, jede Szene kommentierend, geschimpft wie ein Rohrspatz und am Ende des Feldes verwiesen. Für solche Trainer gab es keine Akzeptanz in Stralsund! Schon gar nicht bei Laura. Soooo spricht man nicht mit einer Frau.
Und was macht der Kerl dann am Abend? Eine Frau ist weg – na und? Er schnappte sich Bianca und stolzierte mit ihr Hand in Hand über das Herbergsgelände. Unfassbar - wie er die Frauen verheizt.

 

Stephan: das war ein tolles, letztes Finalspiel – die Jungs für dich – mit Herz und Können.

Sportlich stand aber nicht nur der Fußballplatz im Fokus. Tischtennis in verschiedensten Spielvarianten, mit unterschiedlichsten Bällen, mit und ohne Kellen, Indoor sowie Outdoor – das hat vielen sehr viel Spaß gemacht und Talente – ja, die hab ich auch gesehen. Nur eine Bitte: lasst euch vom Trainerteam nicht ständig von der Platte fegen. Übt gerne noch ein wenig, am besten auf dem Fußboden. Dort werdet ihr die Platte hoffentlich öfter treffen. 
Gerne stehen wir für weitere Trainingseinheiten zur Verfügung.

 

Die Tage waren schön, aber auch anstrengend. Der Körper holte sich in den Tagen danach das, was er nicht bekommen hatte: Schlaf und Ruhe. Erst viel später werden wir die schönen Dinge in Erinnerung behalten. Kleine Qualen und kleine Streitereien untereinander werden vergessen sein. Letztendlich hat die Reise das gebracht, was sie sein sollte: eine Belohnung für die Kids für eine tolle Saison, eine Teambuildingmaßnahme für Jung und auch Alt, eine ungezwungene Reise ohne elektronisches Spielzeug, viel Abwechslung und mit vielen, vielen Lachern.

 

Wenn ihr Lust habt - gerne nächstes Jahr wieder. Wir hoffen, ihr seid wieder mit dabei.

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U15: Nächster Coup von "Dubble-A-Lilge" perfekt!

SSC Teutonia - SV Buchholz 8:1 (4:0)

"Dubble-A-Lilge"
"Dubble-A-Lilge"

Es ist schon bemerkenswert. Ich glaube nicht, dass es im Berliner Fußball einen Trainer gibt, dem fast jedes Jahr ein Doppelaufstieg gelingt: mit einer Männermannschaft und parallel mit einer Jungendmannschaft. Mit seinem Jugendteam war es in diesem Jahr der vierte Aufstieg in Folge. Wir nennen ihn ab jetzt "Dubble-A" - angelehnt an das "Double". Marc klingt so und so  viel zu generisch. Sein Geheimnis? Ich denke es ist die Mischung aus gelebtem Teamspirit, Fachkompetenz und Führungsqualität. Zuckerbrot und Peitsche sind angewachsene Körperteile:

"Es ist unglaublich was man erreichen kann, wenn man sich nicht darum schert wer die Anerkennung dafür bekommt" (Zitat von Harry S. Truman).

Diesen Satz würde er garantiert unterschreiben! So steht das Team klar im Vordergrund. Und die haben in dieser Spielzeit super abgeliefert: den nächsten Entwicklungsschritt gemacht, sich persönlich und auch spielerisch top entwickelt, eine Einheit, eine Wertegemeinschaft und am Ende sich selber mit dem nächsten Aufstieg belohnt. Leider wird es auch den ein oder anderen Abgänger geben. Etwas höherklassig spielen - verständlich und respektiert - mit einem feuchten Augenzwinkern sagen wir "Tschüss und bis bald" - die Türen bei uns bleiben weit, weit offen. 


Verabschieden möchten wir uns auch von Stephan Huthmann. Heute liefen seine letzten "offiziellen" Minuten als Co.-Trainer. Viele Jahre unterstützte er die Mannschaft, viel Schweiß gelassen und Zeit geopfert, ab morgen braucht ihn die Familie etwas mehr, so dass wir ihn nur noch als Vater am Spielfeldrand begrüßen können. Ein herzliches Dankeschön an dich und ansonsten: die Kinder und wir würden uns freuen, wenn du Zingst noch ein paar Nachtwachen übernimmst :-).    


Etwas mehr braucht es dann doch! In einem gut funktionierendem Team steckt noch eine Menge mehr Arbeit. Darum kümmerte sich aufopferungsvoll unser Betreuer-Duo "Oma und Baris" in Perfektion. Um so mehr freuen wir uns, dass wir weiterhin mit euch planen dürfen. Baris noch etwas zögerlich, aber wie will er denn Nico ein gutes Vorbild sein?

Was dann noch fehlt, wird durch die engagierten Mütter und Väter ergänzt. Danke an euch für die Essensspenden, für die Begleitung, für die helfenden Hände, für den "aktiven Verkauf" und auch dafür, dass ihr euch am Spielfeldrand hervorragend und vorbildlich verhaltet. Sooo macht ein Fußballnachmittag Spaß.  


Jetzt wollt ihr bestimmt noch wissen, wie die Jungs im letzten Spiel gespielt haben, oder? Das Ergebnis sieht einseitig aus - und so war es auch. Tolle erste 35 Minuten mit etwas Startschwierigkeiten, es folgten katastrophale 20 Minuten nach der Pause im Individualmodus, eine deutliche Ansage von Dubble-A in der Trinkpause, vier Tore als Wiedergutmachung und dann war Schluss. Freuen, feiern und ab nach Hause. So der Kurzbericht.

Noch 6x schlafen! Dann geht's nach Zingst. Fünf Tage Strand, Fußball, Sonne, genießen und Erholung. Ein krönender Abschluss für ein Team, an dem wir alle sehr hängen, an das wir glauben, dem wir nur das Beste wünschen und mit dem wir noch lange die Zukunft gestalten möchten. Ick freu ma riesig.....   

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U15: Solche Tage gibt es! Ein undankbares Spiel trotz top Leistung!

Borussia Friedrichsfelde -  SSC Teutonia 2:1 (1:0)

Es war wohl mit das beste Spiel der Saison - von unserem Team. Einfach klasse anzusehen, wie unsere Mannschaft den körperlich deutlich überlegenen Gegnern das Fußballspielen im Team demonstrierte. Die Voraussetzungen dafür waren alles andere als gut. Nur noch 12 1/2 Mann vom 21 Kader standen bereit. Der Rest: verhindert oder krank. Ein feuchter Rasenplatz, den ich persönlich mag, die Kinder ganz und gar nicht - weil nie darauf gespielt oder trainiert wird. Zu guter Letzt: endlich auch mal auch ein angesetzter und erschienener Schiedsrichter, der sich aber den Vorwurf eines Heimschiedsrichters gefallen lassen muss. Hätte Wurzi doch das Spiel geleitet!? Das Spiel wäre in der richtigen und objektiven Bahn gelaufen:  

Der Beginn war überraschend verhalten - von beiden Seiten. Abtasten, Schongang, den Ball hin und her schieben, wenig Offensivdrang, wenig Laufarbeit. Nach 10 Minuten hatten wir uns im System gefunden und wurden mutiger. Bis kurz vor der Halbzeit erspielten wir uns drei glaskare Chancen, ohne Zählbares. Bis dato kam von Friedriechsfelde nichts bzw. wurden die Angriffe im Keim erstickt. Noah hatte nicht viel zu tun, außer ab und zu  mitzuspielen. Auch der Schiri war bis dahin beschäftigungslos. Vielleicht war es nicht SEIN Spiel.

Erst die "Hand"-Rufe in der 35. Minute von Friedrichsfelde veranlassten ihn mal etwas "Entscheidendes" zu tun: Elfmeter pfeifen, den er - glaub ich - nicht gesehen hat. Denn die Situation war weit aus seinem Blickfeld und für den Fußballgucker 100x gesehen - 100x ungeahndet. An der rechten Strafraumgrenze wird der Ball aus drei Metern unserem Abwehrspieler hoch an die Schulter geschossen, die Arme waren angelegt (wenn man über Oberarm oder Schulter streiten möchte) und sonst nichts! De Diskussionen brachten nichts, der Elfer wurde verwandelt, fassungslos und verärgert gings direkt in die Halbzeitpause:    

Unser Team gab die Antworten auf dem Platz! Wir machten etwas mehr Druck, alle etwas offensiver und risikoreicher. Nur bei den Kontern mussten wir aufpassen. Da hatten wir ja Emre, Dorde und Noah im Zentrum. Die regelten das schon. Die Lösungsansätze für die Offensive waren heute auch hervorragend. Sehr variabel: in der Breite, in der Tiefe und manchmal diagonal. So erspielten wir uns noch einige tolle Einschussmöglichkeiten, 100%ige. Es sollte wohl nicht unser Tag werden. Kurz vor Schluss kam dann auch noch Pech beim 2:0 hinzu. Eine verunglückte hohe Flanke machte Noah das Leben schwer. Ansonsten brannte bei uns hinten nichts an. Mit der letzten Ecke gelang uns noch der Anschlusstreffer (Rahim). Das wars dann aber. Teutonia hatte bis zum Schluss Fußball gespielt - und wie gesagt, so etwas schaut man sich gerne mit Stolz an - trotz der Niederlage. 
Nur dass kann der Weg sein. Fußball ist auch mal ungerecht, unfair oder einfach nur vom Glück abhängig. Wenn man ein Spiel so wie ihr zelebriert, dann wird man trotz der anderen Faktoren am Ende des Tages und in Summe immer weiter vorne sein. Und das seid ihr. Glückwunsch an euch und beste Genesung an die Erkrankten. Top-Leistung, Chapeau.

Für meine drei Mitfahrer Kili, Mike und Nico: ihr habt völlig falsch gelegen, kein Detektivinstinkt! Hinter dem Rätsel der 7 Papageien verbarg sich etwas ganz anderes (Hörspiel: Die Drei ???).  

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U15: Am Tresen war deutlich mehr los!

SSC Teutonia - SV Schmöckwitz-Eichwalde 1:0 (0:0)

Auweia. "Solche Spiele gewinnt man, weil man oben steht.", so der Don. Denn was da 70 Minuten auf dem Platz stattfand, das war nicht so schön. Also kein gutes Fußballspiel. Schmöcke kam über Einsatz, Kampf und ein offensives Pressing. Wir setzen in der Regel unser Passpiel und die Organisation entgegen. Davon war heute aber nicht viel zu sehen. Den Ball wollte kaum einer richtig haben und die Pässe - naja - Genauigkeit und Geschwindigkeit sieht bei uns normalerweise etwas anders aus.

Dafür glänzten unsere Eltern - am Verkaufstresen. Mit Feuer,  Tempo und Einsatz wurde schon früh morgens der Platz bis heute Nachmittag beackert und bedient. Dieses Mal hatten die Eltern rund um das Orga-Team Oma/Baris klar die Nase vorne. Die Niederlage stecken die Jungs aber locker weg. Sie wissen ja: am Ende werden sie vom Sieg der Erwachsenen profitieren. Ein paar Euros mehr für die Mannschaftsfahrt. Danke an alle Einsatzkräfte und auch an den "Offiziellen" vom Sportamt. Gut unterstützt, alles bereitgestellt, etwas früher dagewesen! Danke.

Ach ja. Da fand ja parallel auch noch ein Spiel statt. Schmöcke wollte unbedingt den einen Punkt, damit der Mitaufstieg gelingt. Das sollte wie gesagt über Einsatzwillen auf und neben dem Platz gelingen. Das kostete Kraft. Zum Ende der ersten Halbzeit hatten wir das Spiel ganz gut im Griff, aber Offensiv kam da nicht viel. In den zweiten 35 Minuten ein ähnliches Bild. Nur: bei Schmöcke ging am Ende fast gar nichts mehr. Sie hatten keine Auswechselspieler - die Akkus waren leer, sie stellten sich hinten rein. Sie hätten es auch fast geschafft. Wenn da nicht in der letzten Minute noch ein Eckball direkt aufs Tor geflogen wäre. Der Torwart hatte Probleme und drin war das Ding. Alle hatten sich auf das 0:0 eingestellt. Torraumszenen gab es kaum. Um so schockierender war dieser Treffer für Schmöcke. Wie gesagt: wenn es für uns um etwas gegangen wäre, dann hätten wir uns womöglich einen Gegentreffer gefangen. So scheint die Sonne weiterhin auf unser Team. Und das soll auch so bleiben. Alles hart erarbeitet und die Jungs haben es sich verdient.            

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U15: Aufstieg amtlich! Ein Vorgeschmack auf die Bezirksliga

Testspiel: SSC Teutonia - BSV 1892 5:0 (3:0)

Unsere Nr. 1: Schiri Wurzbacher souverän!
Unsere Nr. 1: Schiri Wurzbacher souverän!

Spielfrei - und dennoch sorgt dieser Spieltag dafür, dass wir rein rechnerisch die Rückkehr in die Bezirksliga vorzeitig geschafft haben. Glückwunsch, Jungs - und an das gesamte Funktionsteam! Selbstverständlich auch an die Fangemeinde, die stetig wächst. Mit "Kiwi" Schröder und "Peti" Schmidt freuen wir uns über neue Unterstützer für den Jugend-/Kinderfußball. Vielen Dank. In Zingst wird jetzt keiner verhungern. Hunger hat unser Team fast immer. Auch auf den Ball, auf das Spiel, auf die kommende Saison. Einen Vorgeschmack gabs heute im Testspiel gegen BSV1892:  

Mit heute nur drei 2004ern, vier 2006ern und der Rest alles 2005er trat unser zukünftiger Rahmenkader gegen einen Bezirksligisten aus dem Mittelfeld der Liga an. Insbesondere in der ersten Halbzeit versprühte unser Team Spiel- und Kombinationslaune. Drei Tore, teilweise hervorragend herausgespielt, waren die Ausbeute in den ersten 35 Minuten. Alle Spieler brachten sich ein. Die teilweise kompletten Wechsel von 4-5 Spielern und die damit verbundenen Positionswechsel merkte man dem Spiel nicht an. ALLE hatten sie Lust. In der zweiten Halbzeit ging ab und zu der Faden verloren, dennoch waren es gute 35 Minuten. Nochmals Glückwunsch an euch, an ein starkes Team!!! Wir freuen uns riesig auf die schönen Tage in Zingst und auf eine Abschlussfeier, die auch nur wieder dank eines anonymen Spenders möglich gemacht werden konnte.      

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U15: Schwere Geburt gegen tapfere Adlershofer

SV Chemie Adlershof - SSC Teutonia 0:2 (0:0)

Vorab wünschen wir allen Verletzten eine gute Besserung: nicht nur unser Noah sondern auch bei den Chemielern gab es nachhaltige Blessuren. Diese nicht resultierend aus einem unfairem Spiel - ganz und gar nicht - einfach unglückliche Zweikämpfe. Der Beginn war dann alles andere als unglücklich. Sehr behäbig und unkonzentriert gingen wir insbesondere im Defensivverhalten ans Werk. Die Folge: unnötige Abschlusssituationen für die Adlershofer. Unser Offensive verbiss sich am gegnerischen Bollwerk, ließ gute Gelegenheiten liegen und wollte eher mit dem Kopf durch die Wand - und die Wand war immer in der Mitte. Nach 20 Minuten kam die Ordnung wieder ins Spiel, der Ball lief besser. Über ein Tor durfte bis zur Halbzeit keiner Jubeln. Nach dem Wechsel die entscheidende Umstellung in der Offensive: deutlich breiter, also eher ein 4-3-3 und schon klappte es. Insbesondere das 0:2 war klassisch in dieser Formation herausgespielt: rechts vorne angespielt, Seitenwechsel übers Zentrum, Phelan mit einem genialen Pass in die Schnittstelle, so dass Ismail mit Tempo von links kommend nur noch einschieben brauchte. Die Adlershofer versuchten es immer weiter und gaben nie auf. Für den Anschlusstreffer reichte es dann doch nicht: Yannick, Emre, Erik, Manfred, Marvin, Hubert und die für Noah reaktivierte Torwartlegende "Dorde" hielten defensiv den Laden zusammen.  In der nächsten Woche wären wir spielfrei. Stattdessen haben wir den BSV 1892 zu Gast. Ein Testspielgegner aus der Bezirksliga und ein kleiner Vorgeschmack auf die kommende Saison.      

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U15: Guter Test vor der Osterpause! Verhandlungssache!

SSC Teutonia - BFC Dynamo 2006er 4:1 (1:1)

Ferienbeginne sind für Kinder immer besonders schöne Zeiten - für Eltern oft weniger :-). Entsprechend gut gelaunt wurde das Spiel gestaltet. Am Ende wurde es sogar ein gewonnenes Spiel, was die Stimmung vor der Osterpause noch besser werden ließ. Der Gegner: BFC Dynamo - ein 2006er Jahrgang, also noch D-Jugend - die bereits auf Großfeld testen. So stark wie gedacht waren sie dann doch nicht. Das Spiel hatten wir im Griff. Dynamo spielte mit einer ganz anderen Spielanlage (frühes Forechecking und hinten mit Dreierkette), so das reichlich Lücken entstanden, die wir in vielen Situationen nicht gut nutzten. Uns gelang aber eine Premiere: das erste Kopfballtor auf Großfeld nach einer Ecke! Hubert hatte den Mut und darf sich jetzt Kopfballungeheuer nennen. Der Rest war "Spielzeit für alle" mit den üblichen guten und nicht so guten Momenten. FERIEN! Die Rufe "unendlich WLAN für alle den ganzen Tag .... und andere dürfen auch" wurden überschattet von "nein, nur zwei Stunden am Tag und geh lieber raus". Die Verhandlungen laufen. Wir hoffen auf gütliche und verbindliche Einigungen. Aber mal ehrlich: die Tage werden länger, die Sonne wird sich in den nächsten Tagen wieder mehr zeigen, die Wärme macht Spaß auf "Outdoor". Knödelt zusammen, ein paar kleine Fahrradtouren, Grillen üben mit den Eltern, selbst kreierte Olympiaden usw.. Und nach dem Abendbrot, ja dann sollten ein paar Minuten online möglich sein. Nun viel Spaß und der Tipp: Verhandlungen enden einvernehmlich, wenn man einen gemeinsamen und verbindlichen Interessenabgleich hinbekommt - und nicht auf Positionen beharrt. Redet über Interessen und macht Vorschläge. Klugscheißer? Ja, ein wenig. Ich habs durch und es klappte von Jahr zu Jahr immer besser.
Deal or no deal!

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U15: Das etwas andere Wochenende. Viel probiert!

Sparta Lichtenberg - SSC Teutonia 4:1 (1:1)

Ja, ja. Die Langzeitleser werden sicher über das Ergebnis überrascht sein. Die letzte Punktspielniederlage ist nämlich schon sehr, sehr lange her. Die Erwartungshaltungen wollten wir auch immer niedrig halten und für uns ist diese Niederlage nur ein kleiner Dämpfer in einer tollen Saison. Auch heute haben unser Jungs wieder sehr gut abgeliefert. Die Hausaufgaben wurden vom Team bereits gemacht. Seit letztem Wochenende begann die neue Testphase und das Ausprobieren von anderen Dingen: andere Systeme, andere Positionen. Sicher hätten wir beim heutigen Spitzenspiel gerne mit einer "voller Kapelle" gespielt. Das war leider trotz kurzfristiger Absagen nicht möglich. Anders auch: die Sonne schien endlich mal wieder mit voller Kraft! Unsere gute Laune vor und nach dem Spiel stand ihr in nichts nach:

Mit Sparta Lichtenberg empfing uns ein Gegner, der seine physische Überlegenheit auch mit einem tollen Fußballspiel untermauerte. Wir sahen ein sehr gutes C-Jugend-Spiel. Beide Teams versuchten ihr Ding zu machen. Sparte spielte spritziger, zweikampfstärker und in einem gefestigtem Spielsystem. In der ersten 15 Minuten kamen wir überhaupt noch nicht zurecht. Noah parierte ein ums andere mal sensationell. Den Druck hielt Sparta fast über 60 Minuten aufrecht. In der Offensive fanden wir kaum Entlastung. Nur ab und zu kamen wir mit unserem Kurzpassspiel in Richtung gegnerisches Tor. Sicher gab es auch Momente, wo das Spiel auch hätten kippen können. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer hatte Micha einen Riesen auf dem Schlappen. Wie auch immer. Für uns geht es Richtung weiterentwickeln und ausprobieren. Einige Erkenntnisse von heute was wir nicht mehr machen sollten, wurden gewonnen. Und dieses zählen wir auch als Sieg oder als drei wichtige Punkte - bloß in einer anderen Tabelle. Gut gemacht Jungs.  
Am Samstag kommt ein richtiger Brocken mit Dynamo U14 als Testspielgegner nach Hakenfelde. Eine der besten Mannschaften Berlins in diesem Jahrgang. Schaut vorbei. Anpfiff ist um 12:00 Uhr.

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U15: Ein vorbildlicher Gegner! Danke und Respekt an Normannia!

SSC Teutonia - MSV Normannia 15:0 (7:0)

Das Ergebnis sagt einiges, aber nicht das Wichtigste: unser Gegner war über die ganze Distanz deutlich unterlegen. Sie gaben aber nie auf, spielten weiter und weiter, kämpften und verhielten sich auf und um den Platz einfach vorbildlich. Kein Genörgel, keine schlechte Stimmung, immer mit sportlicher Fairness, immer mit dem Willen irgendwie gemeinsam Fußball spielen zu wollen - unabhängig vom Spielstand. Solche Beispiele finden wir leider nicht so oft in diesen Jahrgangsklassen. Wie gesagt: ihr bekommt dafür unseren vollsten Respekt:

Zum Spiel muss man nicht viel sagen. Die Zuschauer fanden es eher langweilig. 70 Minuten ein Spiel auf ein Tor, haufenweise Chancen, jede Dritte wurde verwandelt, viele Wechsel, viele neue Positionen und vor allem: herrlicher Sonnenschein.
Halbzeitbilanz nach 5 Spieltagen: die Mannschaft hat ihre Hausaufgaben gemacht! 5 Spiele, 5 Siege, super gemacht Jungs! Es folgen deutlich schwerere Spiele. Auf diese müsst ihr richtig Lust haben. Zu verlieren gibt es absolut gar nichts. Viele Spaß.

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U15: Ordentlich gespielt - super gesungen!

SSC Teutonia - BFC Alemannia 1890 2:1 (1:0)

Vorab ein dickes Dankeschön ans Team und an alle Eltern für das Ständchen und die mehr als "kleine Aufmerksamkeit". Das wäre wirklich nicht nötig gewesen - trotzdem - Riesenfreude und nochmals danke.

Noch mehr hat mich der heutige Sieg gefreut. Etwas skeptisch war ich schon vor dem Spiel. Der Gegner: eine körperlich deutlich überlegene und bissige Mannschaft, mit denen wir uns immer sehr schwer tun:   

So richtig kamen wir anfangs auch nicht in Fahrt. Die Lösungen in der ersten Halbzeit waren leider nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Eine nicht so berauschende Passqualität, alles zu eng und viel zu wenige Seitenwechsel. Spielerisch waren wir überlegen. Von Alemannia lag aber immer eine Gefahr von Weitschüssen oder langen Bällen in der Luft, die die durchsetzungsstarken Stürmer verwerten könnten. Unsere Defensivabteilung - heute mit Kilian im Tor - verdiente sich Bestnoten.  Aufs Tor kam kaum etwas - nur durch Standards. In der Offensive belohnten wir uns in der ersten Halbzeit nur mit einem Torerfolg (Patrick). 
In den zweiten 35 Minuten gelang uns das Offensivspiel besser. Aber auch wieder nur ein Tor (Ismail) - trotz einiger Chancen für vorzeitig klare Verhältnisse. Der Anschlusstreffer aus einem Standard brachte uns nicht aus der Ruhe. Wie gesagt - mehr Zählbares gelang uns trotz guter Kombinationen und Einschussmöglichkeiten aber nicht.
Ein Saisonzwischenfazit: allmählich geht die Angst vor den Zweikämpfen gegen Größere verloren. Der Mut und das Selbstvertrauen wächst. Selbst im Luftkampf zeigen viele Spieler eine höhere Entschlossenheit. Das Team entwickelt sich weiter. Und der Erfolg? Eigentlich Nebensache. Der kommt dann von ganz alleine un dient zur Eigenmotivation. Auch wenn man mal gegen 12 Mann spielen muss. Die Mannschaft ist in der Lage, Spiele zu bestimmen und zu gestalten. Respekt Jungs!
So! Nun hole ich mal das Zweirad aus dem Keller, eine kurze Fahrt zum Muscheltaucher Lilge, ein Genießerweizen anlässlich des sonnigen Tages zu sich nehmen und ich hoffe, dass sich der ein oder andere von unserem Funktionsteam noch bei den Wannseeaten blicken lässt. Wie sagt man im Jugendslang umgangssprachlich? "Heute gehen ein paar Drinks auf meinen Nacken."

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U15: Getränkehersteller aufgepasst! Wer hat gutes Zielwasser?

HFC Schwarz-Weiss - SSC Teutonia 1:3 (0:1)

"Ich werde irre!". Das waren die Worte von Trainer Lilge und dieser Satz geisterte uns allen fast 70 Minuten durch den Kopf. HFC Schwarz-Weiss - ein unbekannter Gegner aus der ehemaligen Nachbarstaffel - anscheinend stark im Angriff und schwach in der Defensive. Schnell stellte sich heraus, dass wir das klar bessere Team am Start hatten. Und dann gings los mit "Ich werd irre!". Nach dem 0:1 in der 11. Minute durch Patrick war wohl der letzte Tropfen Zielwasser vom sauren Regen verunreinigt. 0:5 MUSS es nach 35 Minuten stehen - bei einer normalen Abschlussquote eher 0:8. Stattdessen nur das eine Tor und wenn es ganz blöde läuft, dann hätten wir uns nach einer Ecke sogar den Ausgleichstreffer fangen können: 

Versöhnung drei Minuten nach Wiederanpfiff: endlich das 0:2. Klappt es jetzt? Nein. Ein ähnliches Spiel wie in der ersten Halbzeit. Killerinstinkt sieht anders aus. Unser "Robert" (Lewandowski) Patrick hätte sich in die Geschichtsbücher schießen können - und ein paar andere auch.
Unser Defensivverhalten war klasse - trotzdem fingen wir uns einen Gegentreffer. In der 57. Minute und nach einigen weiteren Versuchen gelang Patrick sein dritter Treffer zum 1:3 Endstand. Fazit: das Spiel Inter Mailand gegen Frankfurt war ein "sch.....dreck" dagegen.
Ab in die 200m entfernte Kabine, 65km über den Ring, das irrwitzige Spiel sacken lassen und auf die Bundesliga freuen. Es folgen zwei Heimspiele. Sollten diese "gut ausgehen", dann sind wir uns sicher, dass es am Ende reicht und wir sehr luxuriös den Rest der Saison bestreiten könnten. Also: wer hat das richtige Wasser im Angebot und hilft uns? Mit Zielgeschmack oder als Passtiming-Drink! Oder kriegt ihr das als Mannschaft beim nächsten mal ohne Hilfsmittel hin? Wir sind gespannt.   

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U15: Der Tag der Nettigkeiten und Geschenke!

SSC Teutonia - Stern Kaulsdorf 3:1 (1:0)

Ein Dreier - das ist die gute Nachricht! Der Rest -na ja - ich will mal nicht zu hart ins Gericht gehen - das war heute eine andere Mannschaft als die Tage und Wochen zuvor. Eine schlimme Passquote und eine Zweikampfquote, bei der man gar nicht erst anfangen muss zu zählen. Die Körperspannung fehlte total - in fast jeder Szene zu erkennen. Wir befanden uns in den ersten 35 Minuten im "Schenkmodus". Unser Fehler: wir hatten unseren sehr sozialkompetenten Jungs NICHT gesagt, dass dieser gern gesehene Mannschaftsmodus auf dem Spielfeld ausgeschaltet werden sollte. Die weitgereisten Kaulsdorfer bereicherten sich aber nicht an unserem Gabentisch. Auch sehr nett. Und dann war ja da auch noch der gute und nette Schiedsrichter. Alles in allem eine Fußballrunde der Nettigkeiten:       

Kaulsdorf machte viel Druck und presste früh. Wir versuchten uns spielerisch davon zu lösen, scheiterten aber sehr oft in der dritten und vierten Station am ungenauen und drucklosem Passspiel (eigentlich unsere Stärke). Nach 20 Minuten passte es dann endlich mal. Anton marschierte über rechts, Flanke auf Ismail und drin war das Ding zum 1:0. Zuvor legten wir wie erwähnt den Kaulsdorfern ein paar gute Möglichkeiten vor die Füße. In Halbzeit zwei lief es etwas besser. Die Konter wurden gefährlicher, die Chancen häuften sich, das 2:0 fiel recht früh in der 43. Minute und in der 60. Minute konnte Ismail seinen dritten Treffer per Elfmeter erzielen. Die letzten 10 Minuten wieder ein Durcheinander und Chaos im Aufbauspiel und in Konsequenz der Anschlusstreffer zum 3:1.
Der Schlusspfiff war erlösend. Heute hätte und haben viele Dinge nicht zusammengepasst. Dennoch Respekt an die Mannschaft, dass sie auch solche Spiele über die Bühne kriegen und mit einem Sieg beenden. 
Diese minimalistische Einstellung sollte heute ein Ausrutscher sein. Die Gegner werden nicht einfacher. Mehr Konzentration, etwas mehr Willen, etwas mehr Tempo - auch ohne Ball. 
Ein Dankeschön geht an das dies wöchige Geburtstagskind "Oma". Der Chor der Kinder verleitete sie zu einer Spende in die Mannschaftskasse, die wir am Ende der Saison in Zingst unter die Leute bringen werden.
Vielen lieben Dank und hiermit wirst du dann auch öffentlich geküsst - das Einverständnis von Ralf vorausgesetzt.       

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U15: Ein wenig Regionalligaluft

SV Babelsberg 03 U14 - SSC Teutonia 1:1 (1:0)

Etwas mehr als ein Freundschaftsspiel und etwas mehr als "habt Spaß am Spiel" wurde es dann doch.
Früher angereist - Manni, Micha und Pascal nutzten die Zeit, um das schöne Stadion zu begutachten und träumten womöglich von einer neuen Spielerkarriere - hier auf dem Rasen.    
SV Babelsberg 03 U14 - das ist die Nachwuchsmannschaft, die in der nächsten Saison die Regionalligamannschaft (U15) ergänzen und ersetzen soll und die viele tolle 2005er und auch 2006 in ihren Reihen vereint. 4x/Woche Training inkl. separatem Athletiktrainer und Athletiktag. Das ist spielerisch schon eine andere Hausnummer als Kreisligaalltag. Demzufolge bestimmten sie das Spiel, technisch einfach versierter, handlungsschneller und ein hervorragendes Passspiel mit zwei, drei auffälligen Spielern. Wir wirkten anfangs sehr müde und hüftsteif. Kaum Tempo in den Spielzügen, wenig Bewegung - viel mehr konnten wir nach dem gestrigen Nachmittagsspiel auch nicht erwarten. Sie ließen dennoch keine einzige echt herausgespielte Chance des Gegners zu. Defensiv arbeiteten wir super. Erst ein unberechtigter Freistoß kurz vor Pausenpfiff brachte die Führung für Babelsberg. In Halbzeit zwei wachten wir etwas mehr auf. Der Ehrgeiz kam hoch. Endlich auch mal ein paar gute Kontersituationen. Eine davon netzte Patrick mit einem Fernschuss zum 1:1 ein.  Sie ackerten bis zum Schluss - wie auch in Halbzeit eins: "nur" zwei Fernschüsse von Babelsberg drangen durch und ein paar Ecken machten etwas Kopfzerbrechen. 

Ein Vollzeit-Fußball-Wochenende mit einigen Anstrengungen und auch mit vielen Emotionen geht zu Ende. Wunden lecken, Luft holen und runterkommen. Das Spiel ist das Ziel - und nicht der Gegner oder der Schiedsrichter. Und daran müssen wir noch etwas arbeiten. Ansonsten: gut gemacht!!!      

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U15: Erfolgreicher Rückrundenauftakt!

Berliner TSC - SSC Teutonia 1:5 (0:2)

Ein gelungener Start in die Aufstiegsrunde. Das Team setzte über weite Strecken die Spielidee um, hätte sich aber letztendlich viel, viel mehr belohnen müssen. Zu viele Chancen wurden liegen gelassen - oft wurden falsche Entscheidungen getroffen. Ein etwas nervöser Beginn, nach einigen Minuten lief die Passmaschine. Der BTSC rannte nur hinterher. Mike und Patrick brachten unser Team nach 15 Minuten mit 2:0 in Führung. Zwischenzeitlich musste Noah sensationell den Ausgleichstreffer nach etwas Gedaddel in der Abwehr verhindern. Kurz nach der Pause gelang Ismail das 3:0. Das sollte Ruhe bringen - das Gegenteil war der Fall. 10 Minuten unkontrolliertes Spiel, BTSC machte Druck und ihnen gelang in dieser Phase auch der Anschlusstreffer (41. Minute). Irgendwann lief der Ball wieder so, wie wir uns das vorstellen. Nochmal Patrick in der 52. und Phelan in der 61. machten den Sack dann richtig zu. Insgesamt ein überlegen geführtes Spiel unseres Teams gegen einen wie immer körperlich stärkeren Gegner mit einigen Minuten der Unkonzentriertheit. 
Morgen dann nochmal ran gegen Babelsberg 03 - ein Freundschaftsspiel gegen die U14. Eine lockere Einheit als Belohnung in einem schönen Stadion und wie immer ohne Ergebniserwartung.     

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U15: Und noch in Stück besser....

Testspiel: SSC Teutonia - VFL Nauen 6:0 (3:0)

Das geniale an dieser Mannschaft ist, dass sie entwicklungsfähig ist. Sie wollen lernen und sie lernen auch. Nach dem Testspiel in der letzten Woche  - welches schon sehr gut war - hakte es noch bei dem ein oder anderen Spieler. Die Mannschaft spielte nur 50-60 Minuten konzentriert und diszipliniert. Das war heute anders. Wir können heute jedem Spieler und jedem Mannschaftsteil eine top Leistung über 70 Minuten attestieren. Dabei geht es nicht darum ober der Gegner schwächer oder stärker war oder das Ergebnis höher ausgefallen ist - nein, vielmehr verbesserten sich die Laufwege, die Disziplin in den Positionen, weniger langes Laufen mit dem Ball und mehr Mut zum Direktspiel. Der VFL Nauen war sicher im Nachteil - sie kennen kaum Kunstrasen. Nichtsdestotrotz spielten unsere Jungs Angriff für Angriff sauber bis zum 16er durch und das über 70 Minuten. Danach wurde es schwieriger. Die letzten Meter bis zum Tor stehen in diesem Jahr im Trainingsplan.
Eine fußballerische Augenweise am sonnigen Samstagnachmittag - jetzt nicht übermütig werden. Spielerisch klappt alles sehr gut - die Spiele waren aber sehr körperlos. Wir kennen unsere "noch" leicht verängstigte Mannschaft und einige kommende Gegner. Das wird der nächste Schritt - und der wird ganz bestimmt kommen. Super gemacht Jungs!!! 
Ein besonderer Dank geht an Yannick, der sich nach der Verletzung von Noah mit einer geprellten Nase ins Tor stellte und seine Sache 1a meisterte.       

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U15: Mit den letzten Körnern ins Finale

REWE-Cup in Dallgow

Das war ein langer Tag! Nach dem Testspiel gegen Oranje ging es am Nachmittag mit der Hälfte der Mannschaft nach Dallgow - zum 5. REWE-Cup. "Uns Uwe" aus Dallgow hatte mit seinem Team geladen. Wie jedes Jahr - ein rundum gelungenes Turnier: tolle Verpflegung, eine schöne Halle, sehr nette Menschen und grandiose Kinder.

In der Gruppenphase gelang der Start mit einem 5:2 gegen Brieselang und einem 3:2 gegen Dallgow recht ordentlich. Gegen Golm - die bis dahin noch keine Zähler für sich verbuchen konnten - verdaddelte die Mannschaft sehr überheblich die weiße Weste. Hier war schon zu erkennen, dass die Beine und der Kopf etwas schwerer wurden. Das Halbfinale gegen Bornim gewannen wir zwar mit 1:0 - sicher auch verdient - das Spiel sollte aber anders aussehen. Es ging kaum noch etwas. Das Finale - ja, motiviert gegen Staaken - verlief unglücklich. Ein klarer 9 Meter wurde verweigert, im Gegenzug das 0:1. Mit "Torwart rausnehmen" wurden wir auch offener, Staaken überrumpelte uns noch 3x und wurde am Ende Turniersieger. Unsere Spieler waren platt!! Um so mehr ist der Finaleinzug ein tolles Ergebnis.

Ein kräftezehrender Tag mit gutem Fußball am Vormittag und etwas Quälerei am Abend ging zu Ende - für die Kinder. Im Funktionsteam MUSS man direkt im Anschluss das ein oder andere analysieren und nachbesprechen. Eine wichtige Aufgabe, für die man sich Zeit nehmen sollte. Guten Morgen!   

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