U17 Pokal: The Fog. Im Nebel des Grauens

Köpenicker SC - SSC Teutonia 5:2 (3:0)

Raus im Pokalwettbewerb, das nicht ganz überraschend und auch ohne Wehmut. Glückwunsch an den Köpenicker SC und viel Erfolg in der nächsten Runde. Wir haben viel gemeinsam mit dem Köpenicker SC: sie haben die Spree, wir die Havel. Sie haben einen Fuchs auf dem Platz, wir auch. Die Teams und Fans sind kameradschaftlich, wir auch. Aber was wir nicht haben: so viele Spieler und so viel Nebel. Zwischenzeitlich wurde es sehr grenzwertig und das Schirigespann überlegte einen Spielabbruch, da die Linienrichter die andere Seite nicht mehr sehen konnten (für Abseitsentscheidungen). Warten, alle Mann pusten, Rauchen einstellen und dann ging es doch weiter:

Früher hätte ich mich über das Ergebnis geärgert. Denn in den letzten Jahren waren wir immer mindestens auf Augenhöhe mit dem Köpenicker Jahrgang. Heute ist es etwas anders. Der Kaderaderlass ist bei uns einfach zu groß. Und dann verbleit immer noch das hätte, wäre, wenn...also alle Mann an Bord und alle Mann mit dem letzten Willen. Das war leider nicht der Fall. Gescheitert sind wir letztendlich an der Zweikampfschwäche und viel zu einfachen Fehlern im Spielaufbau. Anders als gegen BSC. Die Gegentore: naja. Wir waren uns einig: viele ganz leicht zu vermeiden. Es begann sehr unglücklich. Wir müssen das 0:1 machen (frei vorm Tor) und im direkten Gegenzug kassieren wir das Gegentor. Das war vielleicht schon ein moralischer Knackpunkt. Gegentor Nummer zwei: nach einer Ecke im 16er zuschauen und warten, wann denn der Gegner endlich auf das Tor schießt. Und so weiter und so weiter... Wie gesagt: entscheidend war die Zweikampfschwäche. Köpenick gewann fast alle wichtigen Zweikämpfe, war zielstrebiger, direkter und passsicherer. Wir dagegen geistig und körperlich zu langsam in der Handlungsschnelligkeit. Es fehlten die letzten 10%-20%. Die gute Nachricht: die Mannschaft spielte in der zweiten Halbzeit immer weiter, so dass Enis einmal per Kopf und dann per Freistoß noch etwas Positives aus dem Spiel mitnehmen konnte. Alles in allem war das Spiel auch mehr als intensive Trainingseinheit angesetzt. Es gibt immer noch einiges nachzuholen. Freuen wir uns jetzt auf Dynamo am Wochenende. Der Gegner wird mindestens ähnlich stark sein, wenn nicht sogar noch ein ticken besser. Nehmen wir das als Herausforderung und in der Hoffnung, dass wir mal mit mehr als 11 Spieler antreten können und die positive Moral auf ALLE überschwappt. Um mithalten zu können - das kann das Team - müssen alle Faktoren stimmen.    

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