U17: Unkonzentrierter Start. Ein Punkt wäre mindestens verdient!

SSC Teutonia - BSV Hürtürkel 1:2 (0:2)

Schlüsselszene zum Ende der Partie: der Pfiff blieb aus
Schlüsselszene zum Ende der Partie: der Pfiff blieb aus

Zwei holprige Startphasen. Vor Beginn zeigte sich, dass "schwarz" mittlerweile ein beliebte Trikotfarbe bei vielen Vereinen ist. Auch bei Hürtürkel. Zum Glück lagen unsere blauen "Handwerker-Trikots" noch im Container. Ist der Werbespruch noch bekannt? "Lassen sie mich durch, ich bin Handwerker". Diesem Leitspruch folgend hätte ich das Team gerne so in den ersten 20 Minuten gesehen. Und dann folgte noch eine Vorlesung zur "Null-Toleranz-Grenze" vom zuständigen Platz-Marschall. Berechtigt.  Mit gebeugtem Haupt und einer Minute Verspätung stellte ich das Zubehör einer tragenden Rolle in die Box. Und dann: Jubel bei Hürtürkel. Es stand 0:1. Ich hab es nicht gesehen. Es war ein "Verdaddeln" in der Abwehrreihe. Wir kamen schwer ins Spiel, Hürtürkel oben auf und motiviert:

Wir versuchten zwar das Spiel zu machen, Hürtürkel presste offensiv mit enormen Druck dagegen und zwang uns immer wieder zu Fehlpässen. Insgesamt kam Hürtürkel über Kraft, Schnelligkeit und Zweikampfwillen. Manches mal sehr grenzwertig, am Ende aber nicht auffällig unfair. Wir konnten in den ersten 40 Minuten den Gegner nicht in der eigenen Hälfte fest machen - viel zu wenig Druck auf die Abwehrreihe des Gegners. Und wer den letzten Bericht gelesen hat: wir können Standardsituationen........spektakulär vergeigen. Auch heute. Ein Freistoß aus der Halbposition, die Aufteilung und das "Mitgehen" wird tendenziell verweigert. Folglich: 0:2. 

 

In Halbzeit zwei drehte sich das Bild. Hürtürkel hatte wohl die Körner aufgebraucht. Wir lösten uns deutlich besser und dominierten das Spiel. Ein paar Halbchancen und dann irgendwann der erste Elfer. Enis wurde klar gefoult. Dennis knallte das Ding rein. Nur noch 1:2. Da musste noch etwas gehen. Das Team war bemüht. Ja, Hürtürkel war mit den Kontern immer noch gefährlich, aber dieses Risiko muss man eingehen. Bemerkenswert: wir hatten zwei "Momos" als Torhüter, die ihre Sache für beide Teams sehr gut machten. Es wurde hitziger, die Chancen häuften sich, bei den Abschlüssen fehlte es leider an Druck. Am Ende noch eine brenzlige Situation im Strafraum von Hürtürkel. Eine Situation, mit der viele Schiedsrichter noch nicht richtig umgehen können. Justin wird vom Torhüter klar umgeschubst - den Ball trifft er danach auch irgendwie - der Pfiff blieb aus. Aufregung im Spiel und am Spielfeldrand. Proteste vom Gegner: keine. Unsers Erachtens eine klare Sache. Der Torhüter ist Spieler und darf auch bei seinem Handeinsatz den Gegenspieler nicht einfach beiseite räumen oder vorher umrennen!!

Das Spiel wurde in der ersten Halbzeit verloren. Unnötig, wenn man etwas mehr Konzentration und Willen an den Tag legt. Das Tempo von Anfang an aufnehmen und vorlegen! Gerade in der Offensive sollten wir mal wieder in einen intensiven Forechecking-Modus schalten. Lange Bälle verhindern und Fehler erzwingen. Insgesamt zeigte das Team, das heute mit Jan wieder deutliche Impulse bekam, eine ordentliche Vorstellung. Diesen verlorenen Punkt holen wir uns zurück. Oder am besten gleich drei!!

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