U17: Kraft reichte nicht für Überraschung

SSC Teutonia - Tasmania Berlin 1:3 (1:3)

Es müsste reichen. Trotz der Niederlage konnte der Abstieg dank der Hilfe von Concordia Wilhemsruh abgewendet werden. Davon gehe ich zumindest aus und.......wenn ich die komplizierten Auf- und Abstiegsregeln richtig deute. Der neue 9. Absteiger (neue Relegationsplätze in beiden Staffeln) in der Landesliga wird durch den Zwangsabstieg von Frohnauer SC II nivelliert. Frohnauer SC I steigt aus der Verbandsliga ab und somit müsste die zweite Mannschaft zwangsabsteigen. Sicherheitshalber sollte unser Team im direkten Duell nächste Woche klare Verhältnisse schaffen.

Heute wäre vielleicht mit etwas Glück und vor allem mit etwas mehr Kondition und Kraft auch ein Punkt möglich gewesen.  Tasmania ging zügig zu Werke. Sehr gute Techniker und viel Tempo in den Spielzügen. Der 0:2 Rückstand nach 25 Minuten war insgesamt verdient. Das Tasmanen-Problem: Unbeherrschtheit und Disziplinlosigkeit. Sie werden anscheinend von der ganzen Welt und allen Menschen benachteiligt. Eine absolut eindeutige Situation führte in der 32. Minute zu einer roten Karte. Tätlichkeit - unseren Spieler mit beiden Händen umgeschubst. Ein paar Minuten zuvor gab es eine Zeitstrafe für einen anderen Tasmanen-Spieler. Es war also immer etwas hitzig. An dieser Stelle ein großes Lob an den jungen Schiedsrichter Nikola Saula. Er machte seine Sache sehr gut. Ruhig, konsequent und meines Erachtens ohne Fehlentscheidungen. In der 42. Minute gelang Dennis durchsetzungsstark der Anschlusstreffer zum 1:2. Da geht doch noch was, oder? Zwei Minuten später und mit dem Halbzeitpiff demonstrierten wir abermals unsere Frisurenkompetenz im Kopfballspiel. Ein Tasmane reichte - nicht sehr groß - um drei drum herum stehende Teutonen zu foppen und den Ball per Kopf einzunetzen. Ernüchterung. In Halbzeit zwei waren wir dann leider nicht mehr in der Lage genügend Power für eine Kehrtwende aufzubringen. Auch gegen 10 Mann nicht. Für Enis gab es zwei ausgezeichnete Möglichkeiten für den Anschlusstreffer. Dieser fiel aber nicht. So verstrich die Zeit, die Sonne knallte, die Beine wurden schwerer und schwerer und am Ende gingen die drei Punkte verdient an den Aufsteiger Tasmania Berlin.

Für uns ist das einfach nur ärgerlich. Es fehlten drei Stammkräfte und dann merkt man halt, dass es für solche Spiele einfach nicht reicht. Mal ganz abgesehen von der körperlichen Verfassung einiger Spieler.

Auf ins letzte Gefecht nach Frohnau. Die Mannschaft sollte für sich einen guten Abschluss einer recht verkorksten Saison finden. Soll heißen: alle Mann an Bord, drei Punkte im Auge und alles geben.          

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