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Extreme! Minimalistische Einstellung lässt Teutonia stolpern!

SSC teutonia - B.W. Hohen-neuendorf 2:2 (2:1)

Der Schock sitzt noch ziemlich tief. Das, was wir vom Teutonen-Team im Nachholspiel am Donnerstagabende gesehen haben, war einfach "unfassbar schlecht". Fußballspielen werden sie nicht innerhalb weniger Tage verlernt haben. Aber die Einstellung zur Laufbereitschaft, zum Zweikampfverhalten und die Passsicherheit waren einfach nicht vorhanden. Keine Wachheit, keine Frische - irgendwie mit 50% durchs Spiel mogeln - und dann mal schauen, ob das reicht. Minimalistisch. Es hat NICHTG gereicht! Und wird es auch zukünftig nicht. Es waren insgesamt zu viele negative Extreme im Spiel.
Es begann beim Warm-up! Da war schon zu sehen: es fehlt etwas im Kopf. Kein Fokus, keine Körperspannung. Den Gegner zu leicht genommen oder zu schwach geredet? Das könnte auch eine Rolle gespielt haben. KEIN Gegner ist leicht, schon gar nicht, wenn dieser ähnlich wie Hohen-Neuendorf mit 90 Minuten Kampfgeist und Energie uns auf die Füße tritt. Ja, wir gingen auch zu schlampig mit unseren Chancen um. Es waren einige vorhanden und der gegnerische Torwart hatte auch einen grandiosen Tag. Und ja, viele Schiri-Entscheidungen taten ihr Übriges, um das Spiel in Richtung "Hohen-Neuendorf" zu lenken. Zwei Freistöße vom Gegner, zwei Gegentore - so sieht Effizienz aus. All das ist aber kein Grund, um mit dieser Einstellung in eine Spiel zu gehen. Die Mannschaft muss sich an die eigene Nase fassen. Und das ziemlich kräftig. Sie entscheiden, wo sie am Ende der Saison landen wollen. Dazu gehört auch eine richtige Selbsteinschätzung jedes Einzelnen. Und die andern sind NICHT schuld. Keiner ist ein Star und eine schöne Aktion macht noch keinen Spieler zum "man of the match". Nehmt dieses Spiel als Warnschuss für die restlichen Spiele!! Wie ein Spiel aufgebaut und gespielt werden soll, das habt ihr in den Spielen davor gezeigt. Macht nichts anderes. Einfach, handlungsschnell, spritzig, geduldig und fleißig sein.

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