U17: Florian Jannicke - ein Trainer mit Wurzeln!

Eine historische Saison geht zu Ende und schon geht es wieder weiter mit den Planungen zur neuen Saison in der U17. Kennenlernen steht am Anfang einer Teambildung. Die Spieler kennen sich schon sehr gut. Jede zweite Saison sieht man sich wieder. Es ist die „Südharz-Truppe“ (s. Archiv). Ein Team mit Herz! Größtenteils bestehend aus der alten U15 und damit überwiegend ein jüngerer Jahrgang. Zusammen mit den fantastischen 99ern bilden sie ab sofort unser „U17-Team“. Der administrative Akt ist hiermit vollzogen! Genug der Historie. Blick nach vorne richten und auf die neue Saison freuen. Und die Mannschaft soll nochmal zulegen, sich weiterentwickeln. Sorge dafür tragen soll der alte/neue Trainer Florian Jannicke. Da viele Eltern und Spieler noch nicht so viel über ihn wissen, offenbarte er einen kleinen Einblick in seine Welt. Hier das Interview für euch:

Flo. Fangen wir mit ein paar Eckdaten aus Deinem Privatleben an. Bist du so jung wie du aussiehst?

„Ja, selbstverständlich. Am 16. Januar im kommenden Jahr muss ich leider das dritte Mal runden. Das ist aber nur eine rein statistische Sache.“

Dein Familienstand?

"Ich lebe in einer festen Partnerschaft."

Was machst du beruflich?

„Als gelernter Steuerfachangestellter stelle ich mich gerade neuen Herausforderungen. Ich wechsle gerade in die freie Wirtschaft. Ein gewisses Risiko, aber wenn nicht jetzt, wann dann?!“

Deine Konfektionsgröße XXL konnten wir schon mit dem neuen Dress herausfinden. Und du stehst auch dazu, dass du gerne isst. Was ist dein Lieblingsgericht?

„Als Trainer sollte ich Reis mit Huhn antworten (lächelnd), aber es ist wohl Mamas Grießbrei.“

Eine Kernfrage für das Team ist auch immer der Lieblingsverein. Welcher ist Deiner?

„Es gibt als Berliner keine Frage nach dem Lieblingsverein. Es gibt die alte Dame und die unterstützt man von der Biege bis zur Barre: Hertha BSC!“

Was verbindet dich mit unserem Verein SSC Teutonia?

"Schon als Jugendlicher habe ich hier gespielt. Und natürlich verpflichtet der Name auch ein wenig. Meinen Onkel Rainer kennt ja jeder hier. Letztendlich zum Traineramt hat mich mein Mentor Christian Möllers verpflichtet. Das war auch gut so. Ich gehe jetzt in die vierte Trainersaison. Und nun muss ich im Spiel gegen Spaki gegen ihn antreten. Mein Team wird es richten.“

Hast du eine Trainerlizenz?

„Ja. Ehemals war es die C-Lizenz. Nun heißt sie B-Lizenz.“

Wer sind deine Trainervorbilder?

„Arsene Wenger und Hermann Gerland.“

Worauf legst du bei Deinen Spielern grundsätzlich Wert?

„Ehrlichkeit, Engagement und zum Teamsport gehört immer Disziplin und Respekt.“

Die neue Mannschaft konntest du dir ja schon in zwei Trainingseinheiten anschauen. Wie ist Dein erster Eindruck?

„Der jüngere Jahrgang kommt natürlich durch den Verbandsligaaufstieg mit sehr viel Selbstvertrauen und sehr motiviert hoch. Der ältere Jahrgang wird natürlich die etablierten Plätze der letzten Saison halten wollen und so wird jedes Training ein Kampf um die Plätze unter den ersten 11. Alle sind gute Fußballer und auch im Tor haben wir zwei starke Leute. Was will man mehr als Trainer?!“

Was erwartest du in der kommenden Saison?

„Einen guten Ball spielen und viele offensive Aktionen kreieren. Jeder meiner Spieler soll sich verbessern. Das einzige tabellarische Ziel ist es, im gesicherten Mittelfeld zu landen. Die Entwicklung des Teamspiels und der Einzelspieler steht klar im Vordergrund.“

Unsere U15 wurde im letzten Jahr auf ein 4-4-2-System getrimmt. Und das recht erfolgreich, wie du weißt. Welches System wirst du spielen lassen?

Es gibt natürlich Systeme, die ich präferiere. Jedoch muss ich immer sehen, welches System zu der Mannschaft passt. Aber Favoriten sind 3-4-3, 3-5-2 oder auch ein 4-2-3-1.“

Was werden die Trainingsschwerpunkte in der kommenden Saison sein?

„Gruppentaktiken im offensiven sowie defensiven Bereich und auch noch Technikschulungen zur Vertiefung.“

Die letzten Sätze kannst du an die Eltern und dein Team richten. Hast du noch was auf dem Herzen?

„Ja, danke. An die Eltern: Setzt die Kinder nicht unter Druck, auch wenn sie mal keine Lust oder Zeit haben. Sagt einfach was los ist. Und auch bei Absagen oder Ähnlichem erwarte ich, dass die Spieler mich persönlich informieren und nicht über die Eltern gehen. Das ist im Reifeprozess der Jugendlichen eine wichtige Verantwortung. Dann wäre noch das Reinrufen am Spielfeldrand. Ja, ich weiß, man fiebert mit, man freut sich und man ärgert sich. Aber lasst die Jungs bei voller Konzentration und beim Spiel. Motivieren ja. Alles andere behaltet bitte für euch. Aus Respekt vor den Spielern und Schiedsrichtern. Und nun freue ich mich auf hoffentlich schöne Spiele – mit euch! Besten Dank.“

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Kommentare: 2
  • #1

    Trainer Flo (Dienstag, 21 Juli 2015 07:35)

    Hallo werter Herr,

    Ein super Interview mit dir gewesen und noch viel besser was du draus gemacht hast.

    Ich freue mich hier auf viele schöne News.

    Thumbs up!

    Sportliche Grüße

  • #2

    Christian Möllers (Freitag, 24 Juli 2015 16:35)

    Ich drücke meinem Floh und als Ur-Teutone kräftig die Daumen!!! Wünsche dem ganzen Team eine schöne und erfolgreiche Saison