U17: Falkensee-Finkenkrug - SSC Teutonia 8:0 (6:0)

Hauruck-Fußball ohne Übungseffekt. 
Auch als loyaler Teutone fällt es mir schwer, diesem Spiel etwas abzugewinnen. Das Ergebnis ist das eine. Aber das wie und die Zielsetzungen dieses Freundschaftsspieles habe ich nicht verstanden. Meine Erkenntnisse hieraus sind, dass manche Spieler für bestimmte Positionen nicht gut geeignet sind (das weiß man auch vorher - es gibt keine Neuzugänge) und dass das Team zurzeit eine Spielidee verfolgt, die aus lang und hoch nach vorne, Einzelaktionen und Zufallsprinzipien besteht. Klingt hart. Die Vorbereitung hat gerade erst begonnen. Viele sind erst kürzlich aus dem Urlaub zurückgekehrt. Nichtsdestotrotz muss doch die Aufgabenstellung sein, alle wieder an die Grundidee zu erinnern und möglichst spielerische Automatismen im neuen Teamgefüge einzuführen. 
Nun hatten wir einen Gegner vor der Brust, der sich seit 4 Wochen im Fitnesstraining befindet und die Brandenburgliga aufmischen möchte. Fit, schnell und technisch versierter waren die Jungs (älterer Jahrgang). Aber viele Tore waren völlig unnötig bzw. hätten unter anderen Umständen leicht vermieden werden können. Größter Leidtragender war Torwart Nils, der mit einer halben und überforderten Dreierkette ausgestattet den Anfangsdruck voll abbekam. Demotivierend für ihn. Die Spieler hatten vielleicht Spaß. Er nicht. Ich erwarte vom Team, dass sie sich Ihrer Eigenverantwortung bewusst sind und ihm Rückenwind für die nächsten Spiele mitgeben. 
Und sonst? Ich schau mir noch zwei, drei Spiele an. Bleibt es beim Bolz- und Fummelfestival, dann habe ich am Wochende bessere Dinge zu tun.

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